St. Martinikirche Güntersen

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St. Martini in Güntersen

Die Kirche in Güntersen - die St. Martinikirche - ist wahrscheinlich von Dransfeld aus im frühen Mittelalter gegründet worden. Aus dieser Zeit gibt es fast keine schriftlichen Überlieferungen. Nur eine Kirchenrestauration im Jahre 1565 wird erwähnt. Jedoch gibt es Akteneinträge im Schlossarchiv Adelebsen von dem 1734 durchgeführten Kirchbau. Aus dieser Zeit stammt auch die Inschrift über der Kirchentür: "Die sehr großzügigen Patronats- sowie Adelsherren Friedrich Bodo und Otto Heinrich von Adelebsen, heldenhafte Förderer der evangelischen Lehre, haben dafür gesorgt, dass dieses Domizil eines christlichen Gebäudes im Jahre 1734 erstellt wurde." Während der Bauzeit bis zum 25. Juli 1734 wurde der Gottesdienst in der Scheune der Gebrüder Conrad und Stephan Witthuhns gehalten. Im Jahre 1793 ist der Turm der Kirche aufgesetzt worden. Der Altar und die Kanzel stammen aus der Groner Kirche. In den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts hat eine notwendige Instandsetzung der Kirche stattgefunden. Aus dieser Zeit stammt das noch heute benutzte Taufbecken vom Zinngießer Zamponi aus Dransfeld. Die alte Turmuhr, von der man nur noch weiß dass sie 1888 eingesetzt worden ist, war schon 1933 in einem schlechten Zustand und eine Neuaufarbeitung war notwendig, doch mangelte es am Gelde. Erst 1977 wurde eine elektrische Uhr eingebaut. 2007 wurde sie restauriert und erstrahlt seitdem im neuen Glanz. Am 21. April 2008 wurde der restaurierte Schalldeckels über die Hochkanzel eingeweiht. Zusammen mit der aus dem Jahre 1696 stammenden Kanzel bildete der Schalldeckel einen Teil des Altars.