1968

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Jubiläen

Ereignisse

Januar

  • 19. Januar: Für mehr als 400 Gäste Jahresempfang der Stadt in der Stadthalle.
  • 29. Januar: Die Zunahme der Grippe-Welle erforderte die Schließung der Hermann-Nohl-Schule. In anderen Anstalten hatten schon einzelne Klassen "Grippe-Ferien" erhalten.

Februar

  • 1. Februar: Der Verein "Afrikanisch-Asiatische Studentenförderung" übergab das Afro-Asiatische Studentenheim in der Theodor-Heuss-Straße mit einer Feier seiner Bestimmung.
  • 2. Februar: In der Ratssitzung fiel die seit Jahren in der Bürgerschaft lebhaft diskutierte Entscheidung über das künftige Schicksal des ehemaligen Universitäts-Reitstallgebäudes in der Weender Straße, des ersten, 1734 - 1736 erbauten Gebäudes der Göttinger Universität und ältesten Sportinstitutes deutscher Hochschulen. Mit 33 gegen 4 Stimmen und einer Stimmenthaltung beschloß der Rat den Abbruch. An der Stelle soll vorläufig ein Auto-Parkplatz angelegt werden.
  • 7. Februar: Wiedereröffnung des Ratskellers nach baulicher Erneuerung. Neuer Pächter ist Hans-Adolf Graf von Hardenberg, Geschäftsführer Heinz Schimanski.
  • 8. Februar: Wie in anderen Städten demonstrierten Schüler und Studenten vor dem Auditorium und in der Weender Straße gegen die geplante Erhöhung der Fahrpreise der Stadtbusse.
  • 19. Februar bis 21. Februar: 38. Jahrestagung der Geologischen Vereinigung mit rund 500 Teilnehmern aus zehn Ländern.

März

  • 3. März: In der Stadthalle erste öffentliche Veranstaltung des besonders zur Förderung des Interesses an der Kunst des 20. Jahrhunderts neugegründeten Kunstvereins.
  • 23. März: In der katholischen St.-Godehard-Kirche zum ersten Male für Göttingen ein gemeinsamer Pfarrgemeinden-Vespergottesdienst der evangelisch-lutherischen Christuskirchen- und der katholischen St.-Godehard-Kirchengemeinde, bei dem Pastor Helweg von der Christus-Kirche die Predigt hielt.
  • 28. März: In der Stadthalle Freisprechung von 463 Facharbeitern und Kaufmannsgehilfen durch die Industrie- und Handelskammer.
  • 29. März: Richtfest eines Studentenwohnheimes mit 62 Plätzen in der Theodor-Heuss-Straße, in Göttingen das erste in Fertigbauweise.

April

  • 1. April: Im Hause Goßlerstraße 15 Eröffnung einer Kindertagesstätte des Studentenwerkes der Universität. 30 Kinder von Studenten-Ehepaaren finden dort Aufnahme.
  • 8. April: Lotzestraße 22 Eröffnung eines Groß-Verbrauchermarktes "ELTEX" (Elektrowaren, Lebensmittel, Textilwaren).
  • 13. April: Rund 2000 Studenten der Universität demonstrierten mit Trauerfahnen und Transparenten vor dem Rathaus gegen das Attentat auf den Berliner Studenten und leitendes Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes Rudi Dutschke.
  • 16. April: Wie die erste, verlief auch eine zweite, von rund 3000 Studenten veranstaltete Demonstration vor dem Rathaus ruhig. Der Rektor der Universität, Professor Dr. Joachim-Ernst Meyer, verlas eine Resolution des Senates der Universität.
  • 18. April: An einem Schweigemarsch vom Auditorium zum Wilhelmsplatz gegen das bei den in letzter Zeit an vielen Orten ausgebrochenen Demonstrationen und Unruhen offenbarte "Klima der Gewalt" nahmen rund 1200 Studenten und Bürger Teil.

Mai

  • 1. Mai: Wegen der Bauarbeiten auf dem Marktplatz fand diesmal auf dem Albaniplatz die traditionelle Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes statt. Es sprachen der Kreisvorsitzende der Gewerkschaften, der Rektor der Universität und der Vorsitzende des Allgemeinen Studentenausschusses der Universität.
  • 15. Mai: Der Allgemeine Studentenausschuß der Universität schloß sich dem Aufruf des Verbandes Deutscher Studentenschaften an und verkündete als Protestaktion gegen die geplante Notstands-Gesetzgebung für heute einen allgemeinen Vorlesungsstreik. Im Auditorien-Gebäude veranstalteten Professoren, Assistenten und etwa 1500 Studenten eine Protestkundgebung. Danach demonstrierten Teilnehmer auf den Straßen und blockierten an einigen Verkehrsknotenpunkten vorübergehend den Verkehr.
  • 15. Mai: Die Immatrikulations-Feier in der Aula der Universität wurde von demonstrierenden Studenten gesprengt, der Rektor vom Mikrophon gedrängt, worauf die Professoren und die meisten Studenten den Saal verließen.
  • 27. Mai: Wie in allen Hochschulen der Bundesrepublik hat auch hier der Studentenrat der Universität zu einem dreitägigen Vorlesungsstreik als Protest gegen die geplante Notstandsgesetzgebung aufgerufen. Das Auditorien-Gebäude war mit Bänken, Türen und Plakaten verbarrikadiert, über dem Eingang wehte eine rote Fahne. Streikunwillige Studenten durchbrachen die Blockade, nur wenige Vorlesungen und Übungen fielen aus.
  • 28. Mai: Die studentischen Aktionen gegen die Notstandsgesetzgebung dauerten heute an. Das Auditorium maximum war Tag und Nacht Aktionszentrum. Studenten drangen in das Rathaus ein, wobei die Polizei drei Demonstranten vorläufig festnahm; auf dem Marktplatz diskutierten Studenten mit dem Oberbürgermeister. - Auch an der Pädagogischen Hochschule beschloß die Studentenvollversammlung einen Vorlesungsstreilc, in einem offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestages wurde die Aussetzung der dritten Lesung der Notstandsgesetze gefordert. Die juristische Fachschaft an der Universität appellierte an alle Abgeordneten, den Artikel 20, Absatz 4 (Widerstandsrecht) ersatzlos aus dem Entwurf zu streichen, um eine Scheinlegalisierung des politischen Straßenkampfes zu vermeiden.
  • 29. Mai: Fortdauer des Vorlesungsstreikes, dem sich auch Teile der Oberklassen-Schüler der Realschulen und Gymnasien anschlossen. Rund 1000 Studenten demonstrierten vor dem Verlagsgebäude des "Göttinger Tageblattes" und erreichten dort, wie in der Redaktion der "Göttinger Presse", Zusicherungen über Aufnahme von studentischen Stellungnahmen zu den Problemen der Notstandsgesetzgebung wie der Hochschulreform.

Juni

  • 6. Juni bis 8. Juni: Die gesamte Theaterprominenz der Bundesrepublik und die Rechtsträger der westdeutschen Bühnen zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins in Göttingen. Den Auftakt bildete ein festlicher Empfang im Rathause, den Abschluß im Deutschen Theater eine Podiumsdiskussion mit fahrenden Persönlichkeiten zum Thema "Theater und Jugend 1968 ".
  • 9. Juni: Auf der Stadthallen-Terrasse Frühlings-Singen von 16 Chören aus Göttingen und Umgebung, umrahmt von Darbietungen des Symphonie-Orchesters.
  • 10. Juni: Oberbürgermeister Leßner übergab den neugestalteten Marktpkatz offiziell der Bürgerschaft. Nach gründlicher Erneuerung ist der Gänseliesel-Brunnen an der Südecke neu aufgestellt worden, wo früher der alte Marktbrunnen gestanden hat. Mit der Feier war eine Ehrung der Damen-Mannschaft des 1. Sportclubs Göttingen 05 verbunden, die in Darmstadt die Deutsche Meisterschaft im Basketball errungen hatte.
  • 12. Juni: Eröffnung des Kepa-Kaufhauses an der Ecke Weender und Rote Straße, der 61. Niederlassung dieses Unternehmens. Bei der Feier wurde der Stadt eine Spende von 10 000 DM überreicht.
  • 13. Juni: Regierungspräsident Dr. Rabus in Hildesheim genehmigte endgültig den Abbruch des ehemaligen Universitäts-Reitstalles in der Weender Straße. Am 2. Februar 1968 hatte der Rat ihn schon einmal beschlossen, auf die vielfachen Beschwerden dagegen war vom Regierungspräsidenten am 27. Mai nochmals ein Ortstermin anberaumt worden, aufgrund dessen Dr. Rabus bis zur definitiven Klärung der künftigen Verwendung des Geländes einen Aufschub vorgeschlagen hatte. Nachdem der Rat mit 32 zu 5 Stimmen erneut den Abbruch beschlossen hatte, genehmigte der Regierungspräsident diesen auch seinerseits.
  • 14. Juni: Mit einem Festakt in der Aula beging der Universitätsbund sein 50jähriges Bestehen. Erstmalig wurde der Ehrenring des Universitätsbundes verliehen, an Generaldirektor Konsul Dr. Werner Blunck, Staatssekretär Dr. Walter Kuhne und Generaldirektor der Niedersächsischen Landesbank, Dr. Wilhelm Pleister.
  • 17. Juni: Zum ersten Male wurde der "Tag der deutschen Einheit" nicht mit einer großen Kundgebung, sondern mit einer Feierstunde im Rathaus begangen.
  • 21. Juni: Im Freibad am Brauweg Einrichtung einer Heizungsanlage, die dem Wasser eine gleichbleibende Temperatur von 22 bis 23 Grad gibt. Die Kosten betragen rund 100 000 DM.
  • 21. Juni: Professoren und Studentenschaft der Universität versuchten durch Protestschreiben und Aufrufe nochmals, den Abbruch der ehemaligen Universitäts-Reithalle zu verhindern, ausgelegte Listen trugen über 2000 Unterschriften. Trotzdem wurde aufgrund des vom Regierungspräsidenten genehmigten Ratsbeschlusses mit dem Abbruch begonnen.
  • 22. Juni bis 25. Juni: "Göttinger Händeltage 1968" der Göttinger Händel-Gesellschaft unter der Leitung von Professor Günther Weißenborn, Detmold.
  • 30. Juni: Oberstadtdirektor Erich Heinrich Biederbeck, in 9 Jahren hiesiger Amtszeit um die moderne Entwicklung Göttingens hochverdient, schied aus städtischen Diensten, um in Kassel ein Amt im Vorstand der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM) zu übernehmen.
  • 30. Juni: In der St.-Jakobi-Kirche Weihe von vier neuen Glocken, die mit der ältesten, 1423 vom Göttinger Glockengießer Henrick Hestirbom gegossen, ein volles Geläut bilden. Die neuen lieferte die Glockengießerei Rincker in Sinn (Dillkreis).

Juli

  • 6. Juli: Zum achten Male Austragung des Eichendorff-Wanderpreises für Volkslied-Wettsingen Göttinger Schulen. Sieger wurde die Bonifatiusschule.
  • 9. Juli: Grundsteinlegung zur neuen Stadtschwimmhalle im Stumpfebiel.
  • 13. Juli: Einweihung des Clubhauses des 1959 gegründeten Tennisclubs auf dem Hainberg, unterhalb des "Kaiser-Wilhelm-Parkes".
  • 18. Juli bis 21. Juli: 576. Schützenfest, in traditioneller Form begangen.
  • 21. Juli: In der St.-Johannis-Kirche ein spanisch-deutscher Abendgottesdienst aus Anlaß des Besuches einer Gruppe von 23 jungen evangelischen Spaniern bei der Evangelischen Jugend Göttingen.
  • 28. Juli: Nobelpreisträger Professor Dr. Dres h. c. Otto Hahn, der Entdecker der Uranspaltung, 1946 bis 1960 Präsident, seither Ehrenpräsident der Max-Planck-Gesellschaft, Ehrenbürger der Städte Frankfurt am Main, Göttingen und Berlin, im Alter von 89 Jahren verstorben.
  • 28. Juli: Im Ortsteil Grone Großbrand in der Brotfabrik Böker mit einem Schaden von rund 800 000 DM.

August

  • 1. August: Unter großer Teilnahme prominenter Persönlichkeiten der Wissenschaft und des öffentlichen Lebens, an ihrer Spitze Bundespräsident Dr. Lübke, die Bundesminister Dr. Stoltenberg und Prof. Dr. Carlo Schmid, Ministerpräsident Dr. Diederichs und Kultusminister Dr. Langeheine Trauerfeier für Professor Otto Hahn. In der Universitätskirche St. Nicolai hielt Landesbischof D. Dr. Lilie die Trauerpredigt, Professor Dr. Butenandt würdigte als Präsident der Max-Planck-Gesellschaft den großen Forscher und gütigen Menschen. Anschließend fand auf dem Stadtfriedhof die Beisetzung statt.
  • 16. August: 75 Studenten der Nihon-Universität in Tokio besuchten Göttinger Max-Planck-Institute.
  • 21. August: Mit einem Demonstrationszug vom Auditoriengebäude zum Marktplatz und anschließendem "sit-in" vor dem Rathaus protestierten rund 1500 Studenten der Universität und der Pädagogischen Hochschule gegen die seit heute Nacht von Truppen der Sowjetunion, Polens, Ungarns, Bulgariens und der DDR durchgeführte Besetzung der Tschechoslowakei.
  • 28. August bis 31. August: Mit 200 Wissenschaftlern aus aller Welt Zweites Europäisches Fluor-Symposium. Am 28. August Empfang im Rathaus.

September

  • 1. September: Treffen der Landsmannschaft Ostpreußen mit ehemaligen belgischen und französischen Kriegsgefangenen als Gäste und traditionelle Feier im Rosengarten am Wall. Die ausländischen Gäste empfing die Stadt im Rathaus.
  • 3. September: Auf dem Flugplatz Hannover-Langenhagen Taufe einer Lufthansa Boeing 737 ("City-Jet") auf den Namen "Göttingen" durch die Gattin von Oberbürgermeister Leßner in Gegenwart vieler Göttinger Gäste. Auf dem Göttinger Marktplatz veranstaltete die Einzelhandel-Werbegemeinschaft aus Anlaß der Flugzeugtaufe ein Platzkonzert, bei dem 4000 Luftballons zur Werbung für Göttingen aufflogen.
  • 8. September: Nach mehr als dreijähriger Bauzeit Sportheim-Einweihung des Männer-Turnvereins Geismar.
  • 14. September: Oberbürgermeister Leßner empfing 16 junge Leute aus Biafra in Westafrika, die auf einer Werbe- und Dankesreise für die Spenden zur Linderung der Hungersnot in ihrer Heimat die Bundesrepublik bereisen. In Göttingen sind 12 000 DM in Sammelbüchsen gesammelt und 6 Zentner Medikamente für Biafra zusammengestellt worden.
  • 22. September: Fest der Kirchenchöre der evangelisch-lutherischen Freikirche mit 15 Chören aus Norddeutschland in der St.-Jakobi-Kirche.
  • 29. September: Bei den Kommunalwahlen im Lande Niedersachsen wurden in Göttingen folgende Ergebnisse erzielt:
Stadtrat
(70247 Wahlberechtigte, 45887 gültige Stimmen)
SPD: 20.057 Stimmen und 17 Sitze
CDU: 13.460 Stimmen und 12 Sitze
FDP: 9.610 Stimmen und 8 Sitze
NPD: 2.349 Stimmen und 2 Sitze
Demokratische Opposition: 411 Stimmen
Ortsgemeinderat Geismar
(8866 Wahlberechtigte, 6151 gültige Stimmen)
SPD: 2.823 Stimmen und 9 Sitze
CDU: 1.697 Stimmen und 5 Sitze
FDP: 1.304 Stimmen und 4 Sitze
NPD: 327 Stimmen und 1 Sitz
Ortsgemeinderat Weende
(5752 Wahlberechtigte, 3927 gültige Stimmen)
SPD: 2.158 Stimmen und 10 Sitze
CDU: 1.011 Stimmen und 4 Sitze
FDP: 758 Stimmen und 3 Sitze
Ortsgemeinderat Grone
(5229 Wahlberechtigte, 3619 gültige Stimmen)
SPD: 2.239 Stimmen und 11 Sitze
CDU: 860 Stimmen und 4 Sitze
FDP: 520 Stimmen und 2 Sitze
Ortsgemeinderat Nikolausberg
(623 Wahlberechtigte, 489 gültige Stimmen)
SPD: 220 Stimmen und 4 Sitze
CDU: 112 Stimmen und 2 Sitze
FDP: 157 Stimmen und 3 Sitze
Ortsgemeinderat Herberhausen
(666 Wahlberechtigte, 487 gültige Stimmen)
SPD: 126 Stimmen und 3 Sitze
FDP: 232 Stimmen und 5 Sitze
Wählergruppe Herberhausen: 129 Stimmen und 3 Sitze
Kreistag
(99.618 Wahlberechtigte, 69.602 gültige Stimmen)
SPD: 32.387 Stimmen und 20 Sitze
CDU: 19.123 Stimmen und 12 Sitze
FDP: 14.489 Stimmen und 9 Sitze
NPD: 3.603 Stimmen und 2 Sitze
  • 29. September: Aus Anlaß des 20jährigen Bestehens der Bundeslandsmannschaft Ostpreußen ein Festakt in der Stadthalle mit 1500 Teilnehmern aus allen Teilen der Bundesrepublik.

Oktober

  • 20. Oktober bis 31. Oktober: In der St.-Jacobi-Kirche zum dritten Male "Internationale Orgeltage" mit bedeutenden Organisten des In- und Auslandes.
  • 24. Oktober: Explosion eines Bomben-Blindgängers aus dem letzten Kriege in der Godehardstraße, die nur Straßen-Sachschaden anrichtete.
  • 28. Oktober bis 2. November: Mit mancherlei Veranstaltungen auf dem Marktplatz (Weinbrunnen, Modenschau, Militärkonzert, Beatinusik, Tierschau des Privat-Zoos, Puppentheater, Märchenaufführung in der Stadthalle, Autokorso auf der Weender Straße, Schaufenster-Preisausschreiben) Einkaufswoche des in der Werbegemeinschaft vereinigten Göttinger Einzelhandels.
  • 31. Oktober: Abbruch der letzten Baracke auf dem seit Jahren bebauten Gelände des 1915 errichteten Kriegsgefangenenlagers.

November

  • 6. November: Etwa 50 Studenten der Sozialwissenschaften sprengten eine Sitzung der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, auf der auch über eine neue Prüfungsordnung für Sozialwirte beraten werden sollte.
  • 19. November: In der Wörth-Sporthalle als erstes Europapokalspiel in Göttingen Freundschaftsspiel der deutschen und ungarischen Meistermannschaften im Damen-Basketball (l. Sportclub Göttingen 05 gegen die Stadtmannschaft Budapest (VTSK), das die Gäste mit 62 : 46 gewannen. Empfang im Rathaus.

Dezember

  • 5. Dezember: Kultusminister Langeheine und Finanzminister Kubel legten den Grundstein für das Geisteswissenschaftliche Zentrum der Universität am Nikolausberger Weg. Der Akt fand ohne Vertreter der Universität statt. Die Feier war vorher abgesagt worden, um möglichen Störungen der studentischen Opposition vorzubeugen.
  • 9. Dezember: Übergabe der 2000. Wohnung der Städtischen Wohnungsbaugenossenschaft durch den Niedersächsischen Sozialminister Partzsch, Oberbürgermeister Leßner, Oberstadtdirektor Busch und weitere Ehrengäste. Die Städtische Wohnungsbaugenossenschaft hat im Jahre 1968 für Bauleistungen 16,1 Millionen DM bereitgestellt.

Geburten

Todesfälle