Alexander Egner

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Dr. Alexander Egner ist neuer Direktor des Laser-Laboratoriums Göttingen (LLG). Im August 2010 trat Egner die Nachfolge von Prof. Wolfgang Viöl an, der das LLG von Dezember 2008 bis Juni 2010 leitete. Egner will sein Forschungsspektrum ausbauen und um die Abteilung „Optische Nanoskopie“ erweitern. Die optische Mikroskopie unterhalb der Beugungsgrenze ist Egners Forschungsgebiet. Der Physiker hat in der Abteilung NanoBiophotonik am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie gearbeitet und war Leiter der Einrichtung für innovative Lichtmikroskopie des MPI. Im September 2010 habilitiert sich Egner an der Fakultät für Physik der Universität Göttingen. Die optische Nanoskopie ermöglicht den Blick in lebende Zellen, was erst seit wenigen Jahren möglich ist. Diese überwindet die Beugungsgrenze und bildet Objekte, die enger als 200 bis 300 Nanometer beieinanderliegen, getrennt ab. Bisher ist Göttingen weltweit der einzige Standort, wo Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung für die optische Nanoskopie zusammenkommen. Das will Egner vorantreiben und die am MPI erfolgte Grundlagenforschung am LLG anwendungsorientiert fortsetzen und das Methodensprektrum erweitern.

Neben der neuen Abteilung „Optische Nanoskopie“ sind im Institutsgebäude am Hans-Adolf-Krebs-Weg auf dem Nord-Campus vier Abteilungen untergebracht: Kurzzeitphysik, Materialbearbeitung, Optik/kurze Wellenlängen und Umweltanalytik. Während der Amtszeit von Viöl wurde im Jahr 2009 die Abteilung Laser-Plasma-Hybridtechnologie geschaffen. Viöl begann im Juli mit dem Aufbau eines Zentrums für interdisziplinäre Plasmaforschung (ZIP) an der Göttinger HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik.