Alexanderpreis

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo der Alexanderstiftung

Mit dem Alexanderpreis prämiert die Alexanderstiftung seit 1989 jährlich journalistische Arbeiten, die die Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihrer Umgebung enthalten. Durch die Preisverleihung sollen Arbeiten, die „fast vergessene oder bisher übersehene Themen“ aufgreifen, gefördert werden.

Inhaltsverzeichnis

2012

  • Sven Grünewald, „Die Revolution in der Fußnote”, 1. Preis
  • Erik Westermann, „Geschichte eines Feuersommers: Das Glutjahr 1911″, 2. Preis
  • Marina Engler, „Variant, TL und Stufe: Bewährte Autos mit Charakter”, 3. Preis
  • David Mache, „Blau-Gelb aus Überzeugung”, 3. Preis
  • Michael Paetzold,„Osteroder Truhe”, 3. Preis


2011

  • Sven Grünewald, „Wiege der Luftfahrtforschung“, 1. Preis
  • Eckhard Schimpf, „Sieh nach den Sternen, hab' acht auf die Gassen“, erschienen in der Braunschweiger Zeitung, 2. Preis
  • Michael Schäfer, „Glocken in der Göttinger Region“ (Artikelserie), 3. Preis
  • Erik Westermann, „Die Zentrale des Wahnsinns - auf Karl May bezogen“, 3. Preis

2010

  • Jörn Barke: "Das ferne Haus meines Vaters", 1. Preis
  • Klaus Herrmann: "Der gebratene Hund auf dem Abendmahlsbild", 2. Preis
  • Christina Fibiger: "Gandersheimer Domfestspiele", 3. Preis
  • Svea Heinrichs: "Theater hinter den Kulissen", 3. Preis
  • Stefan Matysiak: "Fieber-Zeit", 3. Preis

2009

Tageblatt-Redakteuer Jürgen Gückel wird für seinen Beitrag "Spätes Bekenntnis eines Denkmalstürmers" mit dem Alexanderpreis ausgezeichnet. Gückel schildert darin die Geschichte einer Aktion gegen das umstrittene Kolonialkriegsdenkmal in Göttingen. Gückel wird mit dem vierten Preis ausgezeichnet. Ebenfalls einen vierten Preis erhalten Wolfgang Rackow und Thomas Steinbüchel für einen Beitrag über besondere Fledermäuse im Heimatmuseum Northeim.

Mit dem ersten Preis wird Stefanie Waske geehrt. Sie schilderte in einem Zeitungsbeitrag die Geschichte des Theologen Fritz Wenzel, der 1964 spurlos aus Braunschweig verschwand. Den zweiten Platz belegt Friederike Rüll mit einem Beitrag über die heutige Studentengeneration nach der Studienreform. Den dritten Preis erhielt Klaus Herrmann für einen Beitrag über den Waffenforscher Wolfgang Glage, der herausgefunden hatte, dass Braunschweig und Goslar im ausgehenden Mittelalter Hochburgen der Waffentechnik war.

Der Schülerpreis geht an Jugendliche in der Reformierten Gemeinde. Sie hatten Zeitzeugen-Berichte zur Pogromnacht am 9. November 1938 in Göttingen veröffentlicht.

2008

Redakteur Jörn Barke (Göttinger Tageblatt) erhält den ersten Preis der Alexander-Stiftung. Barke überzeugte die Jury mit seiner Dokumentation über die Lebensgeschichte des Mediziners und Sexualwissenschaftlers Ernst Gräfenberg. Der zweite Preis geht für den Artikel „Die Energie der Natur – Bioenergieregion Göttingen“ an Christian Mühlhausen.

Auch der dritte Preis geht an einen Redakteur des Göttinger Tageblatts: Michael Schäfer schrieb über den Gelehrten, Schriftsteller und Musiker Hans Jürgen von der Wense. Philip Seibt hat mit seinem Text „Göttinger Stadtindianer“ den Sonderpreis für Schüler gewonnen, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wird.