Armenhof-Kreuz

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Armenhof-Kreuz

Auf dem 77 Quadratmeter großen Platz nahe des ehemaligen Gieboldehäuser Armenhofs – Rhumestraße, Ecke Bundesstraße 27 – steht eine barocke Großplastik, die 1746 aus weißem Sandstein gefertigt worden ist. Die Geschichtswerkstatt hat das Armenhof-Kreuz im Jahr 2008 saniert. Der Kopf des Gekreuzigten ist nicht wie üblich nach rechts unten geneigt, sondern nach links oben gerichtet. Die Bevölkerung schloss daraus auf einen Fehler des Bildhauers. Er habe, so eine volkstümliche Überlieferung, vor Scham Selbstmord begangen. Als „Unfug“ stuft das Rexhausen ein. Es sei kein Fehler passiert. Der Christus habe die Augen geöffnet, lebe also noch. Der nach unten geneigte Kopf zeige dagegen den Tod an.