Bühren

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Wappen von Bühren.png

Bühren ist die kleinste, eigenständige Gemeinde in der Samtgemeinde Dransfeld. Der Ort zählt knapp 600 Einwohner und liegt abseits am Osthang des Bramwaldes. Die Kirche und der Thie bilden das Zentrum des Dorfes. Zusammen mit der Kreuzsteingruppe, den Basaltkaminen "Im Teich" und der Quarzitschlagstelle am "Voßküppel" sind das die Besonderheiten des Ortes und seiner umgebenden Landschaft.

Mit diesen fünf Kulturdenkmälern bildet Bühren einen beachtenswerten Schwerpunkt für Kulturgüter in der Region. Das "Bührener Kreuzsteinnest", eine Ansammlung von zehn Kreuzsteinen, ist das bedeutsamste Denkmal dieser Art in Norddeutschland. Die Kreuzsteine bei Bühren gelten als Sühnemale. Übeltäter sollen sie als Strafe errichtet haben müssen. Am "Voßküppel", 800 Meter nördlich im Bramwald, stellten vor über 10000 Jahren Rentierjäger aus dem vorhandenen Quarzit ihre Werkzeuge her. Der für die Region gut erhaltene Thie wurde vermutlich 1220 errichtet.

Aufzeichnungen über den ersten Bauabschnitt der Kirche stammen aus den Jahren um 1150. Um 1350 bzw. 1473 wurden die beiden Glocken auf dem Thie gegossen, die noch heute im Glockenturm der Kirche hängen.

Am westlichen Ortsrand tritt eine zehn Meter hohe Basaltwand mit ihren Kaminen, "Bührener Orgelpfeifen" hervor.