BG Göttingen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 10. September 2009, 15:42 Uhr

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Die MEG Göttingen, ehemals BG 74 Göttingen, ist ein Göttinger Sportverein.


BG 74: Eine 34-jährige Erfolgsgeschichte

Kurzer Abriss der Vereinshistorie / Mini-Turnier wächst stetig / Fokus liegt auf Nachwuchsarbeit

Seit dieser Saison spielen zwei Teams mit dem Namen BG 74 in der höchsten Basketball-Liga Deutschlands. Damit haben die Vereinsgründer um Wessel Lücke vor 38 Jahren wohl kaum gerechnet, als sie aus den Abteilungen der TG 46 und Tuspo 61 eine Spielgemeinschaft gründeten. Auch nicht, dass ihr Verein einmal zu den zehn größten Basketball-Vereinen Deutschlands gehören würde.

BG 46/61 hieß die Neugründung, die Wessel Lücke und Klaus Rümenapp von der TG gemeinsam mit Sieghard Drescher, Jürgen Seibert und Gerhard Wolff von Tuspo in die Wege leiteten. Am 17. Juni 1970 war die Zusammenlegung der beiden Basketball-Abteilungen perfekt. Gerade einmal 7200 Mark betrug der Jahresetat für die Saison 1970/71. Und das bei knapp 200 aktiven Korbjägern. Nach vier Jahren zog sich die TG 46 aus der Zusammenarbeit zurück. Das war die Geburtsstunde der Basketball Gemeinschaft Göttingen von 1974. Am 7. Juni 1974 trafen sich die Verantwortlichen im „Gasthaus Germania“ zur Gründungsversammlung. Zum Vorsitzenden wurde Lothar Riel gewählt, an seine Seite traten Drescher, Lücke sowie Reinhard Schulze und Jürgen Seibert. Für Lücke, der seit jeher die treibende Kraft bei den Veilchen ist, steht neben sportlichen Leistungen immer auch das Soziale im Mittelpunkt. „Ein Verein kann nur funktionieren, wenn er seinen Mitgliedern ein Heimatgefühl vermittelt“, so der BG-Chef. Wichtig sei es, neben den Spielern immer genug Leute zu haben, die sich „als Schiedsrichter, Kampfrichter und Organisatoren zur Verfügung stellen“, betont Lücke. Froh ist er aktuell darüber, dass „so viele alte Hasen zurückkehren und sich im Verein engagieren“.

118 Teams beim Mini-Turnier

Gerade da die Bundesliga-Teams in einer GmbH ausgegliedert seien, müsse der Verein wieder mehr an die Nachwuchsförderung denken, sagt Lücke. Eine Institution im deutschen Basketball ist dabei das Mini-Turnier. 1980 richtete die BG das Turnier für Unter-Zwölfjährige zum ersten mal aus. Damals nahmen gerade einmal sechs Mannschaften teil. Gespielt wurde in einer kleinen Turnhalle in Weende. Zum zehnjährigen Jubiläum kamen bereits 36 Teams mit mehr als 400 Kindern nach Göttingen. Acht Jahre später, 1998, waren es 64 Mannschaften, und in diesem Jahr haben sich laut Lücke bereits 118 Teams für das Turnier am 14. und 15. Juni angemeldet.

Zurück in der Bundesliga

Eine Damenmannschaft der BG 74 spielte 1978 erstmals in der Bundesliga. Damals wechselte die komplette weibliche Basketball-Abteilung des 1. SC Göttingen 05 zu den Veilchen – und brachte die Erstliga-Lizenz mit. Nach dem Abstieg 1988 spielten die BG-Damen bis 2003 in der Zweiten Liga mit kurzen Abstechern in die Regionalliga. Vor fünf Jahren führte Trainer Mahmut Ataman die Veilchen zurück in die Bundesliga, wo sie in dieser Saison nach zwei schwächeren Jahren wieder in die Playoffs streben. Die Herren stiegen 1976 in die Zweite Liga auf. Unter Trainer Wessel Lücke setzten die Spieler um Dan Palmer und Michael Südkamp sich in den Entscheidungsspielen gegen Bergheim durch. Eine im Nachhinein für den Erfolg maßgebliche Verpflichtung gelang der BG 1989 mit dem 267-fachen tschechischen Nationalspieler Vlastibor Klimes. Mehrmals verpassten die Veilchen den Auftieg in die Erste Liga nur knapp. Im vergangenen Jahr war es dann so weit. Unter Trainer John Patrick schaffte die Herren-Mannschaft mit nur zwei Niederlagen den Sprung in die Beletage des deutschen Basketballs. Auch im Jugendbereich ist die BG wieder erstklassig. Gemeinsam mit den Basketballern des ASC 46 spielen die Veilchen in der Nachwuchs-Bundesliga. Das Team Göttingen ist nach einer schwierigen ersten Saison in diesem Jahre auf einem guten Weg, die Playoffs zu erreichen.


Die BG 74 stellte mit John Patrick den Trainer des Jahres der 2. Herren-Basketball-Bundesliga Nord in der Saison 2006/2007. Seit Spielzeitbeginn der Saison 2007/2008 ist der Spielbetrieb der Basketball-Bundesligamannschaften (Damen und Herren) in eine GmbH (starting five GmbH) ausgegliedert, an der der Verein BG 74 e.V. ein sechstel der Anteile hält. Die anderen Gesellschafter sind Ulrich Frank, Marc Franz, Michael Hamel, Michael Pickart und Robert Stahr.

Seit kurzem ist Fernsehmoderator Lou Richter, der drei Jahre im Regionalliga-Team der Veilchen spielte, als Medienratgeber bei der BG tätig.

Mannschaften

Die 1. Herrenmannschaft besiegelte am 24. März 2007 mit einem 82:70-Sieg gegen den Mitteldeutschen BC den Aufstieg in die 1. Basketball-Bundesliga. Die Damen-Mannschaft sicherte den Klassenerhalt durch die 70:77-Niederlage des ASC Mainz gegen die BG Zehlendorf am 14. April 2007. Im Nachwuchsbereich kooperiert die BG mit dem ASC 46 Göttingen, die gemeinsame U19-Mannschaft (seit 2005) spielt in der NBBL. Dass der Verein sowohl mit der Herren-, als auch mit der Damen- und der Jugendmannschaft drei Erstligisten in der Saison 2007/2008 stellt, ist einzigartig in Deutschland. Sponsoren sind unter anderem Börner-Eisenacher, die Krombacher-Brauerei, die Sparkasse Göttingen sowie das Hotel Freizeit In.

Team der 1. Herren-Mannschaft Saison 2007/2008


Team der 1. Herren-Mannschaft Saison 2008/2009



Team der 1. Herren-Mannschaft Saison 2009/2010

  • Headcoach: John Patrick
  • Assistant Coach: Stefan Mienack
  • Teammanager: Jan Schiecke
  • Physiotherapeuten: Patrick Rißler
  • Athletiktrainer: André Weimer
  • Mannschaftsarzt: Prof. Dr. Wolfgang Schultz, PD Dr. med. Johannes B. Dahm


Team der 1. Damen-Mannschaft, die den Namen Trinos trägt

  • Jennifer Kerns (3) (Spielerin, Co-Trainerin)
  • Dagmar Rajecka (4)
  • Anna Dettbarn (9)
  • Michaela Abelova (10)
  • Nekane Krumm (13)
  • Bettina Bode (14)
  • Petra Simoncicova (15)
  • Stefanie Beck (21)
  • Saskia Hähnel (22)
  • Ofa Tulikihihifo (44)
  • Riikka Lehtonen (55)
  • Vlastibor Klimes (Trainer)


Spielstätten

Die Damen-Mannschaft spielt regulär in der 1.250 Zuschauer fassenden FKG-Halle. Die Herren-Mannschaft wechselte im Dezember 2006 aufgrund der zu geringen Zuschauerkapazität in die 2.200 Zuschauer fassende Godehardhalle. Um in der Basketball Bundesliga spielen zu dürfen, muss ein Verein allerdings eine Spielstätte vorweisen, die mindestens 3.000 Zuschauer fasst. Die Herren-Mannschaft trägt daher ihre Heimspiele der Saison 2007/2008 in der Lokhalle aus, die 3.500 Zuschauer fasst.

Fanclubs

Am 11. November 2006 wurde der erste offizielle Fanclub der BG mit dem Namen "Veilchen-Power" von acht Fans gegründet. Inzwischen hat der Fanclub 30 Mitglieder. Die Veilchen-Power-Mitglieder legen ihr Hauptaugenmerk auf die Organisation von Auswärtsfahrten, Choreografien und Öffentlichkeitsarbeit.

Inzwischen gibt es auch einen zweiten Fanclub, der "BG Bambule" heißt.

BG 74 heißt ab sofort MEG Göttingen

Die Starting five, Lizenzträger des Basketball-Bundesligisten BG 74, hat für den Erstliga-Spitzenreiter einen Namenssponsor gefunden: Die Veilchen heißen ab sofort MEG Göttingen.

Die MEG AG ist ein in Kassel angesiedeltes Versicherungsunternehmen. Firmengründer ist Mehmet E. Göker, der heute Vorstandsvorsitzender ist und 2008 vom Bundesverband ausgebildeter Trainer und Berater (BaTB) mit dem Unternehmerpreis ausgezeichnet wurde. Der Vertrag soll eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren haben, Einzelheiten sollten am Freitag auf einer Pressekonferenz in der Lokhalle bekannt gegeben werden.

Quelle: Göttinger Tageblatt, 6.3.09

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