Barterode

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Luftbild von Barterode

Barterode ist mit 1040 Einwohnern der zweitgrößte Ort im Flecken Adelebsen.

Die umgrenzenden Bergkuppen des Ossenberges (428 m) und der Grefenburg (ehemals 394 m, nach dem Basaltabbau 321 m) sind vulkanischen Ursprungs. Das Ortsbild wird von der 1734 fertiggestellte Kirche bestimmt.

Die 1954 eingeweihte Schule am Erbser Weg wird nach einem Umbau als Dorf- Gemeinschaftshaus genutzt.

Aktuell

Das Digitale Dorf Barterode ist eine bislang einzigartige Initiative die Menschen in ländlichen Bereichen enger miteinander zu vernetzen.

2012 stieß eine Spaziergängerin auf einen kuriosen Fund:

Ein Klavier, ein Klavier … im Wald bei Barterode

Idyllischer Konzertsaal: Klavier im Wald bei Barterode.

Das kommt seltener vor als ein Pferd auf dem Flur: ein Klavier im Wald. Als Polizeibeamte am Mittwochmorgen die Meldung bekamen, schauten sie zunächst auf den Kalender. Doch der 1. April war schon 17 Tage vorbei.

Ungläubig, so meldet die Polizeipressestelle, sei eine Streifenwagenbesatzung in den Wald oberhalb von Barterode gefahren, wo eine 60 Jahre alte Dorfbewohnerin beim Spaziergang ein Klavier gesehen haben wollte. Sie hatte sich nicht geirrt; der Fund erwies sich als echt und sogar noch bespielbar, also voll funktionsfähig. Sogar das grüne Samtdeckchen zum Schutz der schwarz-weißen Klaviatur lag noch auf den Tasten.

Mehrere Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Adelebsen hatten Mühe, das schwere Musikinstrument durchs Unterholz und in eine Halle des Bauhofs zu schaffen, wo es trocken untergestellt wurde. Wie das Klavier in den Wald kam, wer es vermisst, wer es gestohlen hat oder sich den Wald als Konzertsaal aussuchte, konnte noch nicht geklärt werden.

Personen und Organisationen

Geschichte

Barterode wurde vermutlich bereits vor 1093 gegründet, denn der Ort hat nachweislich schon 1093 existiert, wie es in einer verloren gegangenen Urkunde Erzbischof Ruthards verzeichnet war. In einem heute noch existierenden Schriftstück wird Barterode 1144 urkundlich erwähnt. In der Urkunde bestätigt Erzbischof Heinrich von Mainz dem Grafen Heinrich von Northeim die Gründung und Ausstattung des Benediktinerklosters Bursfelde. Zu der Gründungsausstattung gehört auch ein nicht näher beschriebener Besitz in Barterode (bonum in Bertholderoth). Seit 1231 wird das Rittergeschlecht Conrad v. Bertholderode beurkundet, das sich nach dem Ort benennt.

Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Adelebsen zum ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig, der, ebenso wie auch die anderen drei niedersächsischen Regierungsbezirke, aufgelöst wurde.

Wappen

Das Wappen von Barterode

Das Wappen zeigt zwei aus dem Schildfuß wachsende abgewandte Angeln. Diese führte auch Konrad von Bertolderode 1375 im Wappen. Die Farben sollen auf die durch Jahrhunderte andauernde enge Bindung zum Hause Adelebsen hinweisen. Die im unteren Feld angeordneten Mühleisen sind Symbole für drei im Tal der Auschnippe gelegene Mühlen, die bereits 1489 in einem Adelebser Zinsregister genannt werden.

Sehenswürdigkeiten

  • Pancratius-Kirche
  • Spritzenhaus Barterode
  • Luther-Eiche
  • Basaltlagergang Hünenburg: Am Westhang des Ossenberges befindet sich ein ein meter mächtiger Basaltlagergang. Weitere Informationen gibt es hier

Karten

Feste

Vereine

Unternehmen/Gewerbe

Weblinks