Baustellen in Göttingen

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2009/2010

Mehrere größere und vielerlei kleinere Baumaßnahmen werden in diesem Jahr zu Behinderungen auf Göttingens Straßen führen. Aber es werden auch eine Reihe an Bauarbeiten beendet. Hier ein Überblick:

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Betroffen von größeren Maßnahmen sind gleich mehrere Hauptverkehrsachsen der Stadt. Der Umbau der Reinhäuser Landstraße – einem der aufwendigsten Straßenbauprojekte der vergangenen Jahre – soll bis Ende August komplett abgeschlossen sein, kündigt Michael Ernst, Fachbereichsleiter Tiefbau und Bauverwaltung, an. Die während der Arbeiten als Umleitungsstrecke genutzte Groscurthstraße soll künftig als Radwegeverbindung vom Süden der Stadt über die Elbinger- und die Sternstraße in Richtung Geismar Tor verlängert werden. Ebenfalls als Umleitungsstrecke genutzt wird zurzeit noch der Akazienweg. Voraussichtlich ab kommendem Jahr stehen umfangreiche Arbeiten am Kanal- und Leitungsnetz der Göttinger Entsorgungsbetriebe und der Stadtwerke im Abschnitt zwischen Kiesseestraße und der Straße Am Markgraben an.

Voran gehen soll es in diesem Jahr mit dem Ausbau der Bundesstraße 27 im Luttertal, in dessen Rahmen auch ein neuer Radweg vorgesehen ist. Mit den Bauarbeiten von der Kreuzung Hoffmannshof bis zur Knochenmühle will die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Gandersheim Anfang August beginnen, teilt Behördenchef Udo Othmer auf Tageblatt-Anfrage mit. Bis Ende des Jahres seien die „verkehrsrelevanten“ Arbeiten terminiert, ergänzt Ernst. 2010 soll der Abschnitt zwischen Hoffmannshof und der Ortsdurchfahrt in Höhe Ebelhof folgen. Die Sanierung der Brücke an der Robert-Koch-Straße – Bauherr ist die Landesbehörde – ist abgeschlossen. Die Baustelle wurde in den vergangenen Tagen abgebaut, so Othmer.

Umfangreiche Bauarbeiten durch Entsorgungsbetriebe, Stadtwerke und Stadt Göttingen laufen bereits seit längerer Zeit an der Holtenser Landstraße. Der Rückbau der ehemaligen Auffahrt zum Zubringer (B 27) ist inzwischen zurückgebaut, die Anschlüsse werden noch hergestellt. Auch die Kanal- und Leitungsarbeiten sollen bis Ende der Sommerferien fertiggestellt sein.

Ebenfalls zu den größeren Maßnahmen zählt der Umbau der Theodor-Heuss-Straße im Abschnitt von der B 27 bis auf Höhe des VHS-Gebäudes. Die Arbeiten, an denen Entsorgungsbetriebe, Stadtwerke und Stadt beteiligt sind, haben im April begonnen und dauern laut Plan bis zum Jahresende, so Ernst. Der Lückenschluss des Umbaus Goßlerstraße und Theodor-Heuss-Straße zwischen VHS-Gebäude und etwa Christophoruskirche soll dann im nächsten Jahr folgen und fertiggestellt werden.

Komplett erneuert wird aktuell die Stresemannstraße zwischen Levin- und Rudolf-Winkel-Straße. Kanäle sowie Gas- und Wasserleitungen werden ebenso erneuert wie die komplette Fahrbahn. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird im Oktober gerechnet.

Vorbereitungen für GVZ

Die Vorbereitungen für das geplante Güterverkehrszentrum (GVZ) im Bereich des Siekangers sollen in der zweiten Jahreshälfte starten. Neben einer Erschließungsstraße von der Siekhöhenallee in Höhe des Briefverteilzentrums soll auch eine Linksabbiegerspur gebaut werden. Mit dem Ausbau der Kaufparkkreuzung (Siekhöhenallee/Otto-Brenner-Straße/Kasseler Landstraße) werde voraussichtlich „im zeitigen Frühjahr 2010“ begonnen, kündigt Ernst an. Da die Fahrbahnen nach außen verbreitert würden, könnten die vorhandenen Spuren weitgehend für den Verkehr genutzt werden. Dennoch sei mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.

Seit Frühjahr dauert die komplette Erneuerung der Unteren Dorfstraße in Geismar bereits an. Im September sollen die Maßnahmen fertig sein. Begonnen hat kürzlich die Umgestaltung der Theaterstraße. Spätestens im Oktober, „am liebsten aber früher“, so Ernst, soll hier alles fertig sein.

Die Verbindung von der Otto-Brenner-Straße zur Straße Gesundbrunnen (Lange Reekesweg) ist seit längerer Zeit bereits gesperrt. Dass die Baustelle auch bis zum kommenden Jahr im Herbst Bestand haben wird, hängt mit der Verbreiterung der Autobahn 7 zusammen. In diesem Jahr ist die Ostseite an der Reihe, 2010 folgt dann die Westseite. Baupause an dem Brückenbauwerk und damit eine vorübergehende Verkehrsfreigabe auf dem Lange Reekesweg ist im Zeitraum November bis März geplant, teilt Ernst weiter mit.

Mit Beginn der Sommerferien sollen die Bagger schließlich auch in der Breslauer Straße im Abschnitt zwischen Wörth- und Geismar Landstraße anrücken. Hier werden nicht nur Leitungen, sondern auch der komplette Straßenaufbau erneuert, kündigt Ernst an. Eine Durchfahrt von Feuerwehr und Stadtbussen soll gewährleistet sein.

Quelle: Göttinger Tageblatt, 25.07 09