Bovenden

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Infobox

Bovenden
Wappen bovenden.jpg
Wappen von Bovenden
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Schulen: Grundschule Bovenden
Einwohner: 13.529
Postleitzahl: 37120
Vorwahl: 0551, 05593, 05594
Kfz-Kennzeichen:
Bürgermeister: Heidrun Bäcker (SPD)
Website: Bovenden im Internet

Bovenden ist ein Flecken in Südniedersachsen. Seit der Gebietsreform 1973 gehören zu ihm die neun Gemeinden Bovenden, Eddigehausen, Emmenhausen, Harste, Lenglern, Oberbillingshausen, Reyershausen und Spanbeck (Landkreis Göttingen), sowie Unterbillingshausen (Landkreis Northeim). Die früheren Gemeinden Oberbillingshausen und Unterbillingshausen bilden seit der Reform den Ortsteil Billingshausen, so dass der Flecken aus acht Ortsteilen besteht.

Der Flecken Bovenden liegt sechs Kilometer von der Kreisstadt Göttingen entfernt, an den Ostausläufern des Sollings im Leinegraben.


Personen und Organsationen

Staatliches Forstamt Bovenden 1777 als Amtshaus des hessischen Amtes Bovenden und Nebenresidenz des Landgrafen von Hessen-Rotenburg erbaut, diente das Gebäude nach der Auflösung des hannoverschen Amtes, ab 1860, als Forstamt. Rund 30 Mitarbeiter betreuen 8000 Hektar Wald von Schnedinghausen bis Ebergötzen und von Holtensen bis Wulften.

Vereine

Schulen

Grundschule Lenglern mit Außenstelle Harste

Grundschule Bovenden

Namensgebung

Laut den Erkenntnissen des Namensforschers Prof. Jürgen Udolph hieß Bovenden im Jahr 940 noch "Bobbenzunon". Die Silbe "-zun" hat ihren Ursprung im noch älteren Wort "-tun" und bedeutet so viel wie Ort.

Der Hünstollen

Der Hünstollen ist eine ehemalige so genannte Fluchtburg aus der älteren vorrömischen Eisenzeit und dem Hochmittelalter. Das Fundmaterial deutet auf eine sporadische Besiedlung der Anlage hin.

Die Anlage liegt an einem Geländesporn südöstlich der Burg Plesse und ist mit 423 Metern der höchste Punkt des Fleckens Bovenden. Heute noch im Gelände sichtbar sind die Überreste einer Ringwallanlage bestehend aus drei hintereinander gestaffelten Wällen.

Auf dem Geländesporn steht ein Aussichtsturm. Er wurde vom Göttinger Verschönerunsverein im Jahre 1913 errichtet.

Basisdaten

Fläche: 63,45 qkm

Geschichte

Bovenden war im Mittelalter der bedeutendste Ort der Herrschaft der Edelherren von Plesse. Das Flecken- und Marktrecht erhielt der Ort um 1600, auch das Braurecht wurde dem Ort verliehen. Mit dem Wiener Kongress 1816 ging das hessische Amt Plesse an das Königreich Hannover.

1859 erfolgte die Aufhebung des Amtes Bovenden und Eingliederung in das Amt Göttingen.

Zwischen 1961 und 1972 stieg die Anzahl der Bevölkerung Bovendens um mehr als 100 Prozent an. Daher wurde bis 1974 ein neues Ortszentrum erschlossen.

Handel und Wirtschaft

Seit der Verleihung des Flecken- und Marktrechtes trug eine wachsende jüdische Gemeinde zur Entwicklung von Handel und Gewerbe bei. 1848 beschäftigte die Rosenthal'sche Kattunfabrik rund 450 Menschen und war damit zeitweise die größte Fabrik im Königreich Hannover. Die Zigarrenfabrik Elias Löwenthals, 1858 gegründet, beschäftigte rund 100 Mitarbeiter. Zwischen der Aufhebung des Amtes Bovenden und dem Ende des Zweiten Weltkrieges stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung und die Einwohnerzahlen gingen zurück. Erst 1945 konnte hier wieder ein Zuwachs vermerkt werden.

Nach 1960 entwickelte sich nördlich der Ortslage von Bovenden ein Industriegebiet.

Hotel-Restaurant Rodetal

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt

Das Hotel-Restaurant Rodetal ist im Rodetal zwischen dem Ortschaften Reyershausen und Nörten-Hardenberg im südlichen Niedersachsen in den Landkreisen Northeim und Göttingen im Gemeindebereich Bovenden und Nörten-Hardenberg.

Links

Bovenden im Internet

Ev. Kirchengemeinde Bovenden

Hotel-Restaurant Rodetal