B 446

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Die Bundesstraße 446 (kurz: B 446) liegt im südlichen Niedersachsen.

Die B 446 beginnt östlich der Stadt Hardegsen als Verlängerung der B 241, welche dort in nördliche Richtung abknickt. Nach ca. vier Kilometern kreuzt sie zunächst die Autobahn 7 an der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg und nach einem weiteren Kilometer die B 3. Sie durchquert den Flecken Nörten-Hardenberg und führt weiter in südöstlicher Richtung nach Ebergötzen.

Der Streckenabschnitt zwischen den Orten Holzerode und Ebergötzen wird von den Einheimischen auf Grund der hohen Steinfelsen direkt am Straßenrand und dem dichten Baumbestand „Hölle“ genannt („Man fährt durch die Hölle.“). Bei Ebergötzen trifft die B 446 auf die B 27, mit der sie ca. zwei Kilometer gemeinsam in nordöstliche Richtung verläuft, bevor sie dann wieder in südöstliche Richtung abzweigt. Im weiteren Verlauf streift die B 446 die Orte Seeburg, Seulingen und Esplingerode und endet schließlich in Duderstadt auf der B 247. Von einem Parkplatz südlich von Seeburg lässt sich der Seeburger See mit seinem Umland weitreichend überblicken.

Die Gesamtlänge der B 446 beträgt ca. 38 Kilometer.

Schwere Unfälle

1. Februar 2010

Fahrt zur Arbeit endet tragisch: Aus dem Wrack des Ford Ka konnten zwei Duderstädter nur noch tot geborgen werden

Tragisches Ende einer Fahrgemeinschaft: Ein 47-jähriger Tiftlingeröder und ein 29-jähriger Westeröder sind gestern gegen 13.20 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 446 in einem Ford Ka ums Leben gekommen. Außerdem wurden bei dem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ein 38-jähriger Tiftlingeröder in dem Ford Ka schwer, drei weitere Personen in den beiden anderen Autos leicht verletzt. Die drei Duderstädter waren als Fahrgemeinschaft in dem Ford Ka auf dem Weg zur Arbeit.

Verursacht wurde der fatale Unfall nach ersten Ermittlungen von einem 42-Jährigen aus Bad Lauterberg, der mit einem Ford Fiesta von Ebergötzen in Richtung Seeburg unterwegs war. In der dortigen Rechtskurve zwischen Dackelzucht und Parkplatz geriet der Fiesta aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und streifte den Ford Ka. Der geriet durch den Aufprall ins Schleudern und drehte sich mehrfach um die eigene Achse: Ein Seat Ibiza, der die Bundesstraße hinter dem Unfallverursacher in Richtung Duderstadt befuhr, krachte frontal in die Beifahrerseite. In dem Ford Ka starben ein 47-jähriger Tiftlingeröder auf der Rückbank und ein 29-jähriger Westeröder auf dem Beifahrersitz. Der 38 Jahre alte Fahrer wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät freigeschnitten werden. Leicht verletzt wurden im Seat Ibiza aus dem Kyffhäuserkreis der 30-jährige Fahrer und seine 27-jährige schwangere Freundin. Sie wurden ebenso wie der Schwerverletzte und der Unfallverursacher, der unter Schock stand, ins Göttinger Klinikum gebracht. Dort strab das Baby einige Tage später. Im Einsatz waren neben der Polizei drei Rettungswagen und drei Notärzte sowie die Feuerwehren aus Ebergötzen und Gieboldehausen mit 20 Kräften und je zwei Fahrzeugen, darunter der in Gieboldehausen stationierte Rüstwagen. Über Rettungshubschrauber Christoph 44 hinaus wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, um Luftbilder zur Rekonstruktion des Unfallhergangs zu machen.

Die Bundesstraße 446 war bis 16.45 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Seeburg, Wollbrandshausen und die Bundesstraße 27 umgeleitet.

Im vergangenen Jahr hat es im Untereichsfeld keinen tödlichen Verkehrsunfall gegeben, allerdings auf der B 446 im Bereich Hölle zwischen Ebergötzen und Holzerode.

  • Video
  • Quelle: Gt, 02.02.2010

6. April 2010

Offenbar Fehler beim Abbiegen: schwerer Unfall auf der B 446 bei Wolbrechtshausen.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 446 sind gestern Nachmittag, 6. April, zwei Autofahrerinnen schwer verletzt worden.

Gegen 16.15 Uhr hatte eine aus Richtung Northeim kommende 48-jährige VW-Golf-Fahrerin versucht, nach Wolbrechtshausen abzubiegen. Dabei raste ein aus Hardegsen kommender Ford Focus einer 27-Jährigen frontal in ihren Wagen. Die Unfallautos wurden total zerstört, beide Fahrerinnen in den Wracks eingeklemmt. Sie kamen nach ihrer Rettung durch die Feuerwehr in Krankenhäuser nach Göttingen und Northeim. Auch der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 war im Einsatz. Zum Zeitpunkt des Unfalls stand die Sonne tief. Vermutlich wurde eine der Unfallbeteiligten dadurch geblendet.