Carl Friedrich Gauß

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Carl Friedrich Gauß

Carl Friedrich Gauß (30.4.1777 - 23.2.1855) war Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker, dem am 16. Juli 1849 die Ehrenbügerschaft der Stadt Göttingen verliehen wurde.

Gauß wurde am 30. April 1777 in Braunschweig als Sohn eines Gassenschlachters geboren. In der Schule galt er als mathematisches Talent und sagte von sich selbst, er habe erst rechnen und dann sprechen gelernt. Der Braunschweiger Herzog gewährte dem jungen Talent Gauß Stipendien für den Besuch der höheren Schule, das Studium an der Georg-August-Universität Göttingen 1795-1798 sowie die sich anschließende Promotion in Hellmstedt. 1807 wurde er als Professor für Astronomie an die Georg-August-Universität Göttingen berufen und Direktor der Sternwarte. Er zog mit Frau Johanna und Sohn Joseph in die Groner Straße. Johanna starb nach der Geburt zwei weiterer Kinder 1809. Gauß' zweite Frau, Minna Waldeck, Tochter eines Göttinger Professors, schenkte ihm drei weitere Kinder.

Auch skurile Eigenarten wissen die Quellen über Carl Friedrich Gauß zu berichten: So entstand auf Anregung von Prof. August Schlözer und Prof. Otfried Müller ein Lesekabinett in Göttingen. Hier sollte die Möglichkeit bestehen, sich den neu aufgekommenen Tageszeitungen zu widmen. Mit von der Partie war auch Carl Friedrich Gauß. Er soll beim Betreten gleich alle greifbaren Zeitungen eingesammelt haben, eine gelesen und sich auf den Rest gesetzt haben. Mehr als eine Zeitung gab er anderen Lesern nie ab.

Carl Friedrich Gauß starb am 23. Februar 1855 in Göttingen.


Weblinks

Gaußjahr 2005
Gauss-Gesellschaft