Christoph Lerch

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Christoph Lerch

Dr. jur. utr. Christoph Lerch war Oberamtsrichter und Stadtarchivar in Duderstadt. Er verfasste die "Duderstädter Chronik. Von der Vorzeit bis zum Jahre 1973".

Lerch wurde am 2. März 1902 in Wachstedt geboren. 1921 legte er sein Abitur am Heiligenstädter Gymnasium ab. Nach vierjähriger Tätigkeit als Steuerbeamter absolvierte er sein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Halle und Jena. Die Promotion folgte 1930. 1936 bis 1945 war er als Amtsgerichtsrat in Naumburg/Saale und während der Kriegszeit als Kriegsgerichtsrat bei der 464. Infanteriedivision tätig, 1946 bis 1948 beauftragter Richter in Eschershausen.

Von 1949 bis 1954 war Lerch zunächst als Amtsgerichtsrat, dann als Oberamtsrichter (bis 1967) in Duderstadt tätig. Als Gründungsmitglied gehörte Christoph Lerch 30 Jahre dem Vorstand des Heimatvereins Goldene Mark (Untereichsfeld) e.V. an und fungierte von 1968 bis 1981 als ehrenamtlicher Leiter des Duderstädter Stadtarchivs.

Er starb am am 21.10.1981 in Duderstadt.

Literatur von Christoph Lerch

  • "Die Gerichtsbarkeit in der Goldenen Mark Duderstadt vom Mittelalter bis zur Gegenwart" (1953)
  • "Duderstädter Chronik. Von der Vorzeit bis zum Jahre 1973" (1979)