Cody Toppert

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Cody Toppert

Cody Toppert

Geb.: 10.1.1983

Größe: 1,94 m

Gewicht: 93 kg

Nationalität: GER

Position: G

Letzter Verein: Great Falls Explorers (CBA, USA)


Cody Toppert, 26-jähriger US-Amerikaner mit deutschem Pass aus Albuquerque/New Mexico, scheint von der Beschreibung seiner spielerischen Qualitäten her genau der Richtige für den von MEG Göttingen-Trainer John Patrick bevorzugten Hochgeschwindigkeits-Basketball mit knallharter Abwehr zu sein.

Die Teams, für die der 1,93 Meter lange Shooting Guard bisher gespielt hat, schwärmen von der Treffsicherheit des Linkshänders aus allen Lagen und loben ihn als schnellen, intelligenten, zähen und furchtlosen Spieler mit viel Ballgefühl und großer Übersicht sowie als kompromisslosen, harten Verteidiger. Nach vier Jahren an der Cornell-Universität in Ithaka im Staat New York verließ er das NCAA-I-Team der Big Red 2005 als achtbester Werfer und zweitbester Dreierschütze in der College-Historie. Das erste Profiteam des sicheren Freiwerfers (fast 90 Prozent) waren die Albuquerque Thunderbirds, mit denen er Meister der NBA-Development-League wurde.


Seine nächsten Stationen waren Erstliga-Clubs in Neuseeland und Portugal sowie in der Serie 2007/08 die in der US-Profiliga CBA spielenden Explorers aus Great Falls/Montana. In der vorigen Saison hat Cody aus persönlichen Gründen eine Auszeit genommen, sich aber in Phoenix mit NBA-Spielern fit gehalten.

Der US-Amerikaner Cody Toppert hat von den deutschen Behören bei der Einbürgerung kurzerhand einen neuen Nachnamen erhalten. Kurzum: Die MEG Göttingen hat Toppert verpflichtet und Töpper bekommen.

Die Geschichte fängt mit dem Großvater des Basketballers an. Der trug den Nachnamen Töpper, als er sich entschloss, in die USA auszuwandern. Wegen des Umlauts „ö“ wurde aus Töpper in den Vereinigten Staaten kurzerhand Toppert.

Fortan trug die Familie von Codys Großvater den Nachnahmen Toppert, und also erblickte auch Cody als ein Toppert das Licht der Welt. Aus dem Enkel wurde ein begnadeter Basketballer mit der Spezialität Dreier-Würfe. MEG-Coach John Patrick wurde auf den mittlerweile 26-Jährigen aufmerksam, und wenig später wurde aus ihm ein Veilchen, das in der kommenden Saison in der Bundesliga auf Korbjagd gehen wird.


Doch nun kam die deutsche Botschaft in den USA ins Spiel. Bei der Einbürgerung änderte sie den Nachnamen der MEG-Neuverpflichtung wieder in Töpper um, stellte dem Basketballer einen Pass mit dem ursprünglichen Namen des Großvaters aus. Weil sich der Name im Spielerpass an jenem im Reisepass orientiert, wird zukünftig auf dem MEG-Trikot mit der Nummer 33 der Name Töpper zu lesen sein. Wenn Andreas Lindemeier bei Heimspielen in der Lokhalle die Nummer 33 vorliest, müssen die Fans daran denken, dass aus Toppert Töpper wurde.