Dahlheim

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Vom Jahr 1318 datiert der erste urkundliche Beleg für das kleine Dorf Dahlheim, welches, von bewaldeten Höhen umgeben, im Niestetal liegt. Der Beleg entstammt dem Lehnbuch Herzog Ottos von Braunschweig. Kirchlich gehörte Dahlheim 1777 zunächst zu "Ueschlag", später dann zu Escherode. Nach Darstellung von älteren Bewohnern soll Dahlheim Sitz der Baptistengemeinde gewesen sein.

1821 zählte Dahlheim 143 Einwohner. Heute liegt die Einwohnerzahl um die 200.

Im Juli 1965 vereinigte sich die kleine Gemeinde Dahlheim mit dem Nachbarort Uschlag zur Großgemeinde Uschlag. Bereits zuvor hatten beide Gemeinden schon intensiv zusammen gearbeitet, besonders im kulturellen und schulischen Bereich. Die Vereinigung der beiden stellte sich schnell als optimale Lösung dar, so dass im Februar 1970 auch Escherode eingemeindet wurde. Auf diese Art und Weise nahmen die drei Gemeinden die Gebietsreformen vorweg, um die wachsenden Aufgaben der Zeit gemeinsam leichter bewältigen zu können. Die kleine Gemeinde hat nach dem Kriege einen bedeutenden Aufschwung erlebt. Eingebettet zwischen Wäldern, ausgestattet mit gut ausgebauten Verkehrsverbindungen nach Kassel, Oberkaufungen und Witzenhausen, ist der heutige Ortsteil Dahlheim zur Wohngemeinde in ruhiger, landschaftlich reizvoller Lage geworden. Seine Bewohner arbeiten überwiegend in Kassel.

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