Der Nabel (Göttingen)

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Der Nabel steht auf der Kreuzung von Weender, Theater- und Prinzenstraße mitten in der Innenstadt. In den 70er Jahren wurde der Nabel als Möblierung der noch jungen Göttinger Fußgängerzone aufgebaut.

Der Plastik-Baumkuchen

Der Nabel: Die Kreuzung von Weender, Theater- und Prinzenstraße ist der zentrale Ort in der Fußgängerzone. Ab 1975 zierte eine rund fünf Meter hohe Plexiglas-Säule die Kreuzung. © Reimer

Der Plastik-Baumkuchen kostete damals 50 000 Mark und war das teuren Werk eines Kölner Künstlers. In der Nacht vom 21. zum 22. Oktober 1975 wurde der Nabel mutwillig zerstöhrt, der Ersatz wird am 7. April 1976 aufgestellt.


Probleme mit dem Plastik-Baumkuchen

Mal gelb, mal rosa, mal lila färbten Unbekannte das Wasser in dem Brunnen. Einsetzender Algenwuchs brachte die Farbe Grün ins Spiel. Eine fehlende Entkalkungsanlage tat ihr Übriges. Pro Reinigung hatte die Verwaltung 380 Mark veranschlagt, mindestens alle drei Monate.

Im August 1977 wurde die Säule abmontiert und am Ende kostete der "Baumkuchen" der Stadt 80 000 Mark.



Neuer "Nabel"

Nabel:Bronzeplastik.

Als Lehre, so hieß es, sei es nur opportun, solche Bau- und Kunstwerke uneingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die vom Material und von der Konstruktion her die Wahrscheinlichkeiten böten, durch verständnislose Menschen nicht zerstört zu werden.

Seit 1982 steht an der Stelle eine massive Bronzeplastik von Bernd Altenstein aus Bremen mit dem Namen "Der Tanz". Kategorie: Bauwerk (Göttingen)


  • Quelle: Göttinger Tageblatt 07.09.2012