Dramfeld

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Dramfeld ist ein Ort im Landkreis Göttingen. Er gehört zu Rosdorf.

Aktuell

Personen und Organisationen

  • Bürgermeister: Bernd Fahrenholz

Lexikonteil

Einwohner: 533

Es muss schon sehr früh menschliche Siedlungen an verschiedenen Stellen im Umkreis des Dorfes gegeben haben. Dies belegen Funde der Kreisarchäologie und Luftbilder. Am Hesseberg, westlich der Straße nach Sieboldshausen, fanden sich Keramikfragmente und dunkle Bodenverfärbungen, die der steinzeitlichen Rössener Kultur (4900-4500 v. Chr.) zugerechnet werden. Unter dem Zubringer (der neuen A 38) fand sich Keramikbruch vom Ende der Steinzeit, dem so genannten Jungneolithicum (2500 v. Chr. - 500 v. Chr.). Auf den Grundstücken entlang der Dramme ist man immer wieder auf Keramikscherben der vorrömischen und der römischen Kaiserzeit (800 v. Chr. - Chr. Geburt) gestoßen. Das bedeutet, dass die frühesten menschlichen Spuren um Dramfeld aus der Zeit stammen, in der der Mensch sesshaft geworden ist. Erste schriftliche Hinweise auf Dramfeld gibt es in einigen Dokumenten des Klosters Mariengarten. Die frühesten Urkunden, in denen Dramfeld erwähnt wird, stammen aus der Zeit um 1250 und aus den Jahren 1255 und 1259. Stets handelt es sich um Vermögensgeschäfte zugunsten des Klosters Mariengarten. Auch wenn man aufgrund der nur spärlich überlieferten Informationen nicht genau sagen kann, wann und durch wen Dramfeld gegründet wurde, hat Dramfeld im Jahr 2006 seinen 777. Geburtstag gefeiert. Dramfeld war ursprünglich ein reines Straßendorf. Trotz der drei hinzu gekommenen Neubaugebiete prägt die lang gezogene Hauptstraße das Dorfbild.

Wappenbeschreibung

Das Wappen zeigt auf goldenem Grund einen auf rotem Boden aufrecht stehenden, nach rechts gerichteten schwarzen Bären. Hinter dem Bären befindet sich eine von rechts unten nach links oben zeigende schwarze Mistgabel mit vier gebogenen Zinken. Das Wappen der Gemeinde Dramfeld, Landkreis Göttingen, wurde im Januar 1950 gestaltet und ist die symbolhafte Darstellung einer Jagd auf einen vermeintlichen Bären um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Auf dem Feld arbeitende Dorfbewohner sahen eines Tages ein zottiges Wesen in der Feldmark des Dorfes. Die Bauern fanden sich zu einer Art Treibjagd mit bäuerlichen Geräten zusammen. Der Bär entpuppte sich hierbei als ein umherstromernder Hund.