Dransfelder Hochebene

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Die Dransfelder Hochebene ist ein welliger, geologisch vielfältiger Teil des südwestlichen Leineberglandes. Die Hochfäche hat geologisch gesehen im wesentlichen ihren Ursprung in den Formationen des Trias im Mesozoikum, dem Erdmittelalter. Man findet hier Muschelkalkverwitterungsböden die mit einer Mächtigkeit von 20-50m auf Röt, dem so genannten "Oberen Buntsandstein" aufliegen. Die bewaldeten Bergkegel u.a. des Bereiches Hoher Hagen, der Grefenburg, des Ossenbergs und des Backenbergs entstammen als Folgen von gewaltigen Basalt-Lava- Eruptionen dem Miozän im jüngeren Tertiär(Neogens). Durch die Vulkantätigkeit ist der tonhaltige, schwerer zu bearbeitende Röt in vielen Bereichen an die Oberfläche gelangt. Das Zentrum des tertiären Vulkanismus lag im hessischen Bergland. Bei den Bergen auf der Dransfelder Hochflächebene handelt es sich zusammen mit der Bramburg/Solling um dessen nördlichste Auswirkung.

Um die reichhaltige Flora und Fauna im Bereich der Dransfelder Hochfläche zu erhalten wurde 1982 nordöstlich der Stadt Dransfeld auf 655 ha das Naturschutzgebiet Ossenberg-Fehrenbusch eingerichtet.

Schneebar auf Dransfelder Hochebene

Schneebar auf Dransfelder Hochebene

Die Ossenfelder feiern die Feste, wie sie fallen. Während andere schon keinen Schnee mehr sehen können oder die Faxen mit dem Autofensterkratzen über haben, gibt es in der Göttinger Straße jetzt die erste Schneebar seit Jahrzehnten.

Rosi Sohnrey, eine frühere langjährige Tageblatt-Mitarbeiterin (Mitte), griff nach dem Urlaub in den Bergen auf der Dransfelder Hochebene zur Schaufel. Dort liegt nämlich richtig Schnee, nicht nur ein bisschen wie in Göttingen. Vor ihrem Grundstück gibt es jetzt für Familie und Nachbarn gekühlte Getränke an „Sohnrey`s Schneebar“, auch für versprengte Karnevalisten am Rosenmontag. Ein Schnäpschen und heißer Jager-Tee sei auch im Angebot, so Sohnrey.

Quelle: Göttinger Tageblatt, 17.02.2010