Ecklingerode

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Einwohnerzahl: 825

Der Ort Ecklingerode wurde im Jahre 1221 erstmals urkundlich erwähnt. Vom 16. bis 19. Jahrhundert gehörte Ecklingerode zum vom Westerhagenschen Gericht mit Sitz in Berlingerode.

Die plattdeutsche Sprache weist auf die niedersächsische Herkunft der Bewohner hin. Ecklingerode gehörte in früherer Zeit zur Goldenen Mark Duderstadt, später dann bis 1802 zu Kurmainz. Seit dem 14. Jahrhundert stand Ecklingerode unter der Lehenherrschaft und Gerichtsbarkeit der Familie von Westernhagen.

Die Gemeinde liegt drei Kilometer östlich von Duderstadt an der alten Heerstraße nach Nordhausen. Den Mittelpunkt des Ortes bilden die Kirche, die beiden ehemaligen Schulen, das Gasthaus „Gelber Hof“ (ehemaliges Rittergut) und die Friedenseiche, die im Jahre 1871 gepflanzt wurde.

Um die Jahrhundertwende ernährten sich die Menschen von der Landwirtschaft, etwas Weberei, Zigarrenfabrik und Ziegelei.

Im Jahre 1857 wurde bereits Tabak in Ecklingerode angebaut. Entsprechend dieser Tradition zeigt das Wappen von Ecklingerode eine Mauer aus Ziegelsteinen, davor eine blühende Tabakpflanze.