Edesheim

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Edesheim im Internet

Edesheim ist ein Ort im Landkreis Northeim zwischen Harz und Solling. Er gehört zum Stadtgebiet von Northeim.

Aktuell

Personen und Organisationen

  • Ortsbürgermeister und Ortsbeauftragter: Alfons Born.
  • Stellv. Ortsbürgermeister: Erich Hundertmark.
  • Ortsteilheimatpflegerin: Berta Lührig.
  • Edesheim zeichnet sich durch eine rege Tätigkeit der örtlichen Vereine und Verbände aus:

Es existieren der DRK Ortsverein Edesheim, die Feldmarkgenossenschaft, die Freiwillige Feuerwehr, der Kirchenchor, der Männergesangsverein, die Musikfreunde Edesheim-Hohnstedt e.V., der Reichsbund-Sozialverband e.V. (Ortsverein Hohenstedt-Edesheim), die Schäfergenossenschaft, der Senioinnen-Tanzkreis, der Schützenverein und der TSV Edesheim von 1920 e.V..

Lexikonteil

  • Einwohnerzahl mit Hauptwohnsitz (Stand 1/2008): 877 Einwohner.

Geschichte

Dem Namen Edesheim nach zu urteilen, müsste ein großer Gutshof der erste wesentliche Bestandteil des jetzigen Dorfes gewesen sein, denn "Ed", auch "Ad" und "Od" geschrieben, bedeutet Gut. Schriftliche Nachrichten über die ältesten Zeiten sind aber nicht vorhanden.

Um das Jahr 1000 kamen viele Güter altsächsischer Edelinge und auch Bauerngüter in den Besitz der Kirche, besonders in den Besitz von Klöstern, die in jener Zeit in großer Zahl entstanden. So muss es auch in Edesheim geschehen sein; denn 1141, gelegentlich der Bestätigung der Güter, welche zum Blasiuskloster in Northeim gehörten, wird auch Edesheim mit sechs Hufen, die dieses Kloster hier hatte, genannt. Der Name wird da Edeshem und auch Edighem geschrieben, später liest man auch Edessen. Immer gilt aber die Silbe "Ed" als wesentlicher Bestandteil des Namens.

Wahrscheinlich ist der ehemalige "Linden-Körber-Hof" der einstige Edelhof gewesen, so dass man in der Nähe von Kirche und ehemaliger Schule den ältesten Teil Edesheims zu suchen hat. Hier, außerhalb des Überschwemmungsgebietes fanden die ersten Siedler eine passende Stelle zu dauernder Niederlassung. Fischfang, Jagd, Viehzucht und etwas Ackerbau waren die Beschäftigung.

Im niedersächsischen Raumordnungsprogramm wurde Edesheim als reine Wohngemeinde mit Landwirtschaft ausgewiesen. Zweifellos hat das Dorf durch den Kiesabbau einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. Der durch seine Verbindungen zu zwei Bundesstraßen (B 3, B 248) und zur Autobahn verkehrsmäßig recht günstig gelegene Ort hat zusammen mit weiteren zwölf Umlandgemeinden 1974 seine Selbständigkeit verloren und ist der Stadt Northeim eingemeindet worden.

In den fünfziger Jahren war in Edesheim eine rege Bautätigkeit zu verzeichnen. In der neuen Siedlung" erfolgten die ersten Spatenstiche. Hier wurde zunächst für 14 Häuser Bauland ausgewiesen. Da jedoch infolge der nächsten Jahre eine wahre Baulust einsetzte, musste der Plan auf 25 Häuser erweitert werden. In den folgenden Jahren erfolgte in verschiedenen Bereichen eine Wohnbauerweiterung. Da der mittel- und langfristige Bedarf in der Ortschaft damit nicht gedeckt werden konnte, wurde Mitte der neunziger Jahre der B-Plan Auf dem Bröckein am nördlichen Ortsrand aufgestellt.

Edesheim feierte im Jahr 2000 sein 1200-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat der Ortsrat Edesheim eine Dorfchronik herausgegeben.

Links

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