Eichenberger Waldbahn

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Die Eichenberger Waldbahn wird von den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Feldbahn betrieben.

Der Verein

Die Interessengemeinschaft Feldbahn ist ein zwangloser Zusammenschluß von zur Zeit 19 Mitgliedern, die sich seit 1986 den Erhalt und Betrieb von Feldbahnfahrzeugen in 600 mm Spurweite zum Ziel gesetzt haben. Dabei geht es uns weniger um die Errichtung einer Museumsfeldbahn, sondern vielmehr soll eine Umgebung geschaffen werden, die dem rauhen Feldbahnbetrieb gerecht wird. Dadurch soll der Besucher einen Einblick in den Sinn und Nutzen dieser Eisenbahngattung erhalten.

Nach langer Suche konnte 1989 ein geeignetes Gelände in Eichenberg gefunden werden, das es uns ermöglicht, unser Vorhaben zu verwirklichen. Nachdem wir das Gelände 10 Jahre gepachtet hatten, konnten wir es im Jahr 1999 kaufen. In einem von 1996 bis 2000 dauernden Verfahren, schafften wir die Voraussetzungen, damit der Landkreis Göttingen unsere Gesamtanlage genehmigen konnte.

Die Aufarbeitung der Fahrzeuge erfolgt bis auf Ausnahmen in eigener Regie. Dem Sachverstand einer Reihe Mitglieder ist es zu verdanken, daß viele anfallende Arbeiten selbst erledigt werden können. Die Interessengemeinschaft Feldbahn kann inzwischen 13 Diesellokomotiven ihr Eigen nennen, wovon vier Lokomotiven von Grund auf restauriert bzw. rekonstruiert wurden. Zur Zeit werden zwei Lokomotiven vollständig überholt. Des weiteren verfügen wir über zahlreiche Loren verschiedenster Bauart, die dem Transport von Baumaterial und Personen dienen.

Alle diese Zeugen einer in Deutschland aussterbenden Eisenbahngattung zu erhalten und sie im Betrieb einzusetzen, ist vorrangiges Ziel unserer Interessengemeinschaft. Dieses Konzept zu verwirklichen soll auch in den nächsten Jahren im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen.

Veranstaltungen

nächster Betriebstag auf der Eichenberger Waldbahn: Sonntag, 15. August 2010 von 10 bis 18 Uhr

Eine Veranstaltung für Fachpublikum und interessierte Gäste: Personen- und Güterzüge im Einsatz Fahrten mit dem Schienenfahrrad Gastfahrzeuge nach vorheriger Anmeldung möglich

Presse

Mit Schmalspurbahn auf „Eichenberger Waldbahn“

Ihren Fahrtag veranstaltet die Interessengemeinschaft (IG) Feldbahn am Sonntag, 13. Juni. Von 10 bis 18 Uhr pendelt der Personenzug auf der Strecke der „Eichenberger Waldbahn“.

1986 hat Andreas Röder mit anderen Eisenbahnfans die IG Feldbahn gegründet. In der Nähe des Eichenberger Bahnhofs bauten sie eine Strecke für die Bahn mit einer Spurweite von nur 60 Zentimetern, die ursprünglich für den Abtransport von Rüben von den Feldern entwickelt wurden. In Steinbrüchen oder Ziegeleien wurden die kleinen Lokomotiven genutzt, erzählt Röder. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die kleinen Bahnen beim Entfernen der Trümmer in den Städten zum Einsatz gekommen. Die letzte Feldbahn im Landkreis Göttingen, heute auch bei der IG Feldbahn, ist bis Dezember 2002 in einer Duderstädter Ziegelei in Betrieb gewesen.

Ziel ist es, eine aussterbende Eisenbahngattung „so ein bisschen zu erhalten“, sagt Röder. In oft jahrelanger Arbeit werden die alten Fahrzeuge bei der IG Feldbahn restauriert. 14 Diesellokomotiven nennt sie inzwischen ihr Eigen, außerdem verfügt sie über zahlreiche Loren. Die 22 Mitglieder der Gemeinschaft haben auf ihrem Gelände eine mehr als 1000 Meter lange Strecke aufgebaut. Im vergangenen Jahr haben sie zur Instandhaltung der Strecke 150 Meter davon aufgenommen und neu verlegt.

Der Weg zum Gelände der „Eichenberger Waldbahn“ ist ab dem Feuerwehrgerätehaus in Niedergandern und der Ampelkreuzung in Hohengandern ausgeschildert. Auskünfte erteilt Andreas Röder, Telefon 05 51 / 3 89 47 19 (abends) oder 01 51/ 14 83 60 07.

Göttinger Tageblatt am 11.06.2010

Weblinks

Die Eichenberger Waldbahn im Internet