Emil Wiechert

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Emil Wiechert als Briefmarke

Emil Wiechert wurde am 26. Dezember 1861 in Tilsit (Ostpreußen / heute Sowetsk, gehört zur russischen Enklave Kaliningrad) geboren. Er studierte in Königsberg Physik. 1897 wurde er auf den weltweit ersten Lehrstuhl für Geophysik an die Georg-August-Universität Göttingen berufen. Als Direktor des Institutes für Geophysik setzte er sich für die Errichtung eines großzügigen Institutsgebäudes auf dem Hainberg sowie den Aufbau der bis heute bestehenden, inzwischen als Museum genutzten Erdbebenwarte am Hainberg ein. Auf Wiechert geht die Konstruktion eines luftgedämpften Seismografen mit hoher Vergrößerung zurück, der erstmals eine kontinuierliche Aufzeichnung der weltweiten Erdbebentätigkeit ermöglichte. Bis heute gilt der am 19. März 1928 in Göttingen gestorbene Wiechert als einer der bedeutendsten Seismologen.