Esplingerode

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Esplingerode ist ein Ort im Landkreis Göttingen in Niedersachsen und liegt an der Bundesstraße 446 zwischen Seulingen und Westerode, fünf Kilometer nordwestlich von Duderstadt in der Goldenen Mark. Esplingerode, das kleinste Dorf im Untereichsfeld, ist seit 1973 ein Ortsteil der Stadt Duderstadt und hat rund 160 Einwohner.

Persönlichkeiten

Der Kunstmaler Heinrich Weber (1839-1913) lebte in Esplingerode. Er war unter anderem als Portraitist und für seine religiösen Arbeiten bekannt. Von ihm Altarbilder der Kirchen in Desingerode, Germershausen und Nesselröden.

Basisdaten

Bundesland: Niedersachsen

Landkreis: Göttingen

Gemeinde: Stadt Duderstadt

Fläche: ca. 4,6 km2

Geografische Lage

Koordinaten: 51° 31' 56" N, 10° 16' 43" O 51° 31' 56" N, 10° 16' 43" O

Einwohner: 163 (Stand: 31. März 2002)

Postleitzahl: 37115

Vorwahl: 05527

Kfz-Kennzeichen: GÖ

Adresse der Verwaltungsstelle: Esplingeröder Straße 1, 37115 Duderstadt

Ortsbürgermeister: Vinzenz Kellner (CDU)

Geschichte

Esplingerode wurde 1196, zum Zeitpunkt der Ersterwähnung, Asplingerod genannt. Das Dorf gehörte zu den fünf Kespeldörfern der Stadt Duderstadt, die Kurfürst Albrecht von Mainz 1525 der Gerichtsbarkeit des Amtes Gieboldehausen unterstellte. Seit 2001 führt der Ort jedes Jahr die Geburtenstatistik im Untereichsfeld an. Auf Rang zwei landete 2009 Tiftlingerode.

Wappen

Das Esplingeröder Wappen zeigt zwei aufgerichtete Angelhaken. Es entstand aus dem Siegel des Hans von Esplingerode.

Literatur

Johannes Spohr: Esplingerode. Chronik einer Landgemeinde, Duderstadt 1972.