Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende

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Das Krankenhaus aus der Luft

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende ist mit 448 Betten das zweitgrößte allgemeine Krankenhaus in Göttingen. 30.000 ambulante und 15.000 stationäre Patienten werden hier pro Jahr behandelt. Patienten aus der gesamten Region vertrauen auf die Kompetenz und Menschlichkeit der über 900 Beschäftigten und auf die Modernität des Hauses und der Ausstattung.

Breites Behandlungsspektrum, Menschlichkeit, modernes Know-how

Das erfahrene Team aus Ärzten, Krankenschwestern, Krankenpflegern, Seelsorgern und zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Hintergrund wirken, betreut an den Standorten Göttingen-Weende und Bovenden-Lenglern fachkundig, kompetent und partnerschaftlich im diakonischen Sinne des Hauses.

Historie

Die Anfänge stehen in engstem Zusammenhang mit dem Grenzdurchgangslager Friedland. Im Jahr 1947 wurde das Evangelische Krankhaus in direkter Zusammenarbeit als Reservelazarett gegründet – zunächst in einer Behelfsunterkunft, der Gaststätte Rohns im Wald östlich des Stadtgebietes. Als die Traditionsgaststätte im Jahr 1950 wieder in Betrieb genommen werden sollte, drängten die Stadt Göttingen und das Land Niedersachsen darauf, die dort geschaffenen Krankenhausbetten zu erhalten. So begann unter großen Schwierigkeiten die Arbeit mit zunächst 135 Betten in der Artilleriekaserne, die zuletzt von der SS genutzt wurde.

Nachdem das evangelische Krankenhaus Weende 1950 die ehemalige Kasernenanlage von der Bundesrepublik Deutschland erwerben konnte, begann der Ausbau zu einem modernen Krankenhaus. 1951 übernahm die evangelische Schwesternschaft des Diakonissen-Mutterhauses Ariel die Krankenpflege. Die Bettenzahl erhöhte sich auf 355. Das Mutterhaus leitete die Krankenpflegeschule, bis die noch arbeitenden Diakonissen 1977 in den Ruhestand traten. Von Beginn an gab es im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende eine chirurgische und eine medizinische Klinik. Die urologische Klinik kam 1967 hinzu, weitere Abteilungen folgten.

Nachdem die Arbeiten am OP-Neubau 1985 beendet und die Verbindungsgänge zwischen den Häusern fertig waren, begann die grundlegende Modernisierung der Stationen. Schon bald zeigte sich, dass es nicht ausreichte, die alten Kasernenbauten zu mordernisieren und den gestiegenen Erfordernissen der modernen Medizin und gehobeneren Komfort-Ansprüchen bei der Unterbringung anzupassen. Neubauten wurden erforderlich - auch, um kooperierende niedergelassene Ärzte unterzubringen, die die medizinischen Dienstleistungen des Krankenhauses sinnvoll ergänzen. Erweiterungen Sanierungen und Neubauten bilden einen Prozess, der bis heute andauert.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Göttingen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut worden. Bereits seit 1977 ist das Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität.

Seit 1995 gehört auch die Lungenklinik Bovenden-Lenglern zum Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende.

Kontakt

An der Lutter 24
37075 Göttingen
Telefon (0551) 5034-0
Internet: www.ekweende.de