Ferna

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Infobox

Ferna
Wappen Ferna.png
Wappen von Ferna
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Schulen:
Einwohner: 597 (31. Dez. 2007)
Postleitzahl: 37339
Vorwahl: 036071
Kfz-Kennzeichen: EIC
Bürdermeister: Erich Oberkersch (CDU)
Website: vg-lindenberg-eichsfeld.de

Ferna ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld.

Aktuell

Personen und Organisationen

Lexikonteil

Ferna ist ein Ort im Untereichsfeld in Thüringen mit 582 Einwohnern. Das Dorf liegt am Fuße des Ohmgebirges.

Geschichte

Am 19. Juli 1090 übereignete Erzbischof Ruthard von Mainz bei der Stiftung des Klosters Lippoldsberg diesem unter anderen Besitzungen den Zehnten in Vernithe. Dieses Datum wird als geschichtliche Ersterwähnung von Ferna angenommen.

Am 06. Januar 1204 verkaufte das Kloster Lippoldsberg dem Kloster Pöhlde den Zehnten in der Pfarrei Teistungenburg und in Dörfern Vernada, Jeckendorf, Teistungen und Wintzingerode.

Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert unterstand Ferna dem vom Westernhagenschen Gericht, dessen Sitz sich in Berlingerode befand.

Die Katholische Pfarrkirche, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht wurde, ist im Jahre 1736 neu erbaut an Stelle der alten baufälligen Kirche. Die Weihe der Kirche erfolgte im Oktober 1739 durch Weihbischof Christoph Ignatius von Gudenus aus Erfurt. Patronat vor 1610 derer von Westernhagen. Der Ort Ferna und seine Einwohner werden auch als „Fernsche Pieper„ bezeichnet. Der Name entstand durch folgende Geschichte :

„Als der Nachtwächter nachts noch durch das Dorf zog, blies er um zehn, um zwölf um zwei und um vier in sein Tutehorn. Nun war es so, dass der Nachtwächter von Ferna ein neues Tutehorn brauchte. Jedoch war das Geld sehr knapp und reichte nicht für ein neues. So kam er zu dem Entschluss, kein neues Horn zu kaufen, sondern eine Pfeife. Da damals zu den Pfeifen „Piepen„ gesagt wurde, nannten die Bewohner der umliegenden Orte die Fernaer „Fernesche Pieper„, und das ist bis heute so geblieben.

Weblinks