Forstbotanischer Garten Hann. Münden

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Der Forstbotanische Garten Hann. Münden wurde 1868 gegründet. Er gehört seit dem Jahr 2005 zum Niedersächsischen Forstamt Münden. Er liegt in der Mitscherlichstraße und ist ein Kleinod aus den Tagen, da Mündens Mauern die Forstliche Fakultät beherbergten (18681970). Noch heute besitzt er über 700 Bäume und Sträucher und steht als Naturdenkmal unter besonderem Schutz.

Forstbotanischer Garten in Hann. Münden

Geschichte

  • 1868: Die "Königlich Preußische Forstakademie zu Hann. Münden" wird gegründet.
  • 1870: Der 5,25 Hektar große Garten und der ein Hekatar "Kleine Garten" werden eröffnet.
  • Im Ersten Weltkrieg verfiel der Garten.
  • 1945: Im Zweiten Weltkrieg wurde der Garten durch Luftangriffe zerstört. Die Bürger Hann. Mündens nutzen die Fläche zum Gemüseanbau.
  • 1962 wurde die Fläche auf 4,3 Hektar reduziert. Rund 1700 Baum- und Straucharten wuchsen damals im Forstbotanischen Garten.
  • 1970: Viele Arten werden in den Forstbotansichen Garten in Göttingen umgesetzt.
  • 1973 wird der Garten von der Universiät aufgegeben und an die Bezirksregierung Hildesheim übergeben.
  • 1988: Nach Aufgabe weiterer Flächen wurde der nun 2,87 Hektar große Garten als Flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen.
  • Seit 2005 steht der Garten unter der Leitung durch die Niedersächsische Landesforsten Forstamt Hann. Münden und beherbergt 754 Bäume und Sträucher.Das ehemalige Gärtnerhaus wird vom Pfadfinderbund "Großer Jäger" und von den Eisenbahnmodellbauern genutzt.

Links

Der Forstbotanische Garten Hann. Münden im Internet