Forstgeschichte in Holzerode

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Holzerode und der Wald

Der Ortsname

Wenn auch unser heutiger Ortsname „Holzerode“ durch seine erste Silbe einen direkten Zusammenhang mit „Holz“ oder Wald förmlich aufdrängt, was aber nach der ältesten Erwähnung als „Hozzeroth“ und später „Hotzerode“ nicht sein kann, verweist die zweite Silbe „-rode“ (im Mittelalter „-roth“) unmissverständlich auf Wald oder Baumbewuchs, der „gerodet“ worden ist.

Was wäre wenn?

Von Natur aus würde Holzerode und Umgebung Wald sein: Klima, die Höhenlage um 250m ü. NN und die Geographie würden dazu führen. An Baumarten wüchsen hauptsächlich Buche, dann Eiche, Hainbuche, etwas Birke und sonstige Laubmischhölzer. Dies zeigen auch Pollendiagramme des Lutterangers bei Seeburg aus der Zeit vor Christus.

Geschichtsforschung

Bis zur Völkerwanderungszeit finden sich dort gleichzeitig Getreidepollen, ein Zeichen, dass wenigstens die besseren Böden unserer Gegend von Ackerbautreibenden Vorfahren besiedelt waren. Ob das ebenso für Holzerode mit seinen aus Buntsandstein verwitterten leichteren Böden gilt, ist unklar, auch wenn vom Hünstollen Eisen- und Scherbenfunde aus der Zeit um Christi Geburt und aus der Karolingerzeit bekannt sind. Bis etwa 1000 n. Chr. fehlen dann Getreidepollen. Man muss wohl annehmen, dass die Bevölkerung die hiesige Gegend nach Christus verließ und sich der Wald von der Römerzeit bis etwa 1000 n. Chr. (wieder) stärker ausgebreitet hat.

Geschichte

Die „-rode“ Siedlungen sind etwa in der Zeit von 800 bis 1100 n. Chr. in Waldgebieten entstanden. Für Holzerode ist das sehr anschaulich aus der Luft nachzuvollziehen: abgesehen von den Wiesen südwestlich des Mäuseturms liegt Holzerode in einer fast kreisförmigen Wiesen- und Ackergemarkung im Umkreis von etwa 1 km rund um den Ortskern im östlichen Teil des hier voll mit Wald bedeckten forstlichen Wuchsbezirks „Göttinger Wald“. Der Waldanteil in diesem Landschaftsteil beträgt weit über 50 Prozent (gegenüber einem niedersächsischen Landesdurchschnitt von ca. 21 Prozent und einem Landkreisdurchschnitt von 33 Prozent). Der Wald ist also für unseren mindestens 950 Jahre alten Ort ein wesentliches Element. Das gilt traditionell offenbar bis heute, wenn ein Landschaftsplaner unter anderem feststellte, dass er selten so viel Brennholzstapel in einem Dorf gesehen habe wie hier! Vielen gab der Wald auch Arbeit und Brot.

Beginn der Besiedlung

Zunächst – so zu Beginn der Besiedlung – versorgte der Wald als „Allgemeingut“ die Bevölkerung mit dem notwendigen Bau- und Brennholz. Das mittelalterliche Feudalsystem brachte aber sehr bald Beschränkungen. Zur Sicherung ihrer eigenen Versorgung beanspruchten und belegten die Landesherren (bei uns: die Herren von Plesse) den Wald mit eigenen „Hoheitsrechten“ und überließen der Bevölkerung nur die zum täglichen Leben minimal notwendigen Holz- und Weidenutzungen. Bei der rasch steigenden Bevölkerungszahl war aber bald die Grenze erreicht: es wurde zuviel gehauen und geweidet im Verhältnis zu dem, was nachwuchs. Man war gezwungen, sich Gedanken um die künftige Holzversorgung zu machen und erfand in der (Holz-)Not – als erste in der Welt – die Nachhaltigkeit. So wurde in Deutschland im 14. Jhdt. erstmals Wald gesät (Nürnberger Reichswald 1368).

Nachhaltigkeit

In unserem Gebiet mit geringerer Bevölkerungsdichte und relativ mehr Wald bewirtschaftete man diesen hauptsächlich als „Niederwald“ (das bedeutet: der Wald wird in etwa 30-jähriger Rotation und kleineren Parzellen wiederkehrend vollständig abgehackt und der Nachwuchs sich selbst überlassen; es entstand so mit der Zeit ein „Stockausschlagwald“, soweit er nicht vom Weidevieh abgefressen wurde), und begnügte sich Jahrhunderte lang mit dieser etwas primitiveren Art Nachhaltswirtschaft. Die neuere Forstwirtschaft wurde erst später mit den ersten Kulturanweisungen bzw. Forstordnungen seitens des Landesherrn um 1750 eingeläutet. Wo man andererseits das Holz dringend für den landesherrlichen Bergbau oder die Salinen benötigte, erließen die Landesherren schon früher entsprechende Ordnungen. Das große Durcheinander von Rechten und Gewohnheiten am Wald vom Mittelalter bis nach dem Dreißigjährigen Krieg führte schließlich dazu, dass der Landesherr – also bei uns die Plesser bzw. braunschweigisch-grubenhangenschen Fürsten – den Wald (z.T. mit Waffengewalt) aufteilte in „seinen“ landesherrlichen Wald, ohne dass die Bevölkerung daran irgendwelche Rechte hatte, und in einen solchen mit entsprechenden Belastungen zugunsten der Bevölkerung. Viele Rechte wurden „abgelöst“, d.h. Waldteile wurden durch „Rezess“ gegeneinander von den Belastungen befreit und in neues Eigentum übergeben.

Forstgenossenschaft

Aber erst mit der Verkopplung im 19. Jahrhundert, nach Einführung der landesweiten Vermessung 1875, wurden endlich klare Eigentums- und damit Nutzungsverhältnisse geschaffen, so auch in Holzerode. Es entstand die „Forstgenossenschaft“ Holzerode. Die Oberaufsicht über diese nicht (mehr) dem Landesherrn gehörenden Waldteile verblieb jedoch noch bei der landesherrlichen staatlichen Forstverwaltung und wurde im einzelnen durch das „Gesetz vom 10. Juli 1859 betreffend die Verwaltung der Gemeinde- und Kirchenforsten“ geregelt, das eine verbindliche Betreuung durch den staatlichen Förster vorsah. Heute ist die Betreuung durch das Landeswaldgesetz mit vertraglichen Regelungen vorgesehen; es besteht jedoch weitgehende Wahlfreiheit.


Die Förster in Holzerode

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Landesherrlicher Wald bedurfte der Bewirtschaftung und Kontrolle, sollte er denn wesentliche Einnahmen bringen und fortbestehen. So auch der Holzeröder Staatswald, der dem Edelherrn von Plesse gehörte. Ihre allgemeine Verwaltung hatten die Plesser von Eddigehausen aus organisiert. Dazu gehörte auch die Bewirtschaftung des Waldes. Aus dem Wald kamen insbesondere Holz zum Bauen und Heizen sowie Wildbret und was er sonst für die Küche hergab. Im Vergleich zu heute sei vermerkt, dass ein Reh als Fleischlieferant etwa den 20-fachen Wert hatte und die Berechtigung, ein solches Reh für die Küche zu erlegen, einen hohen Wert darstellte. Ähnliches galt für das Holz, dessen Qualität bei der damaligen schlechten Bewirtschaftung zumal laufend schlechter (z.B. bei Bauholz immer dünner, kürzer und ästiger) wurde. Der herrschaftlichen Domäne diente der Wald zur Hutung, soweit das Vieh tatsächlich noch bis nach Holzerode kommen sollte. Mir ist im Augenblick nicht bekannt, ob es neben Eddigehausen noch Vorwerke oder Höfe des Edelherrn von Plesse in Holzerode, Spanbeck oder sonst hier gab.

Eigentumsnachweise

Das uns heute geläufige Grundbuch beim Amtsgericht gab es vor 1875 nicht. Eigentumsnachweise waren ggf. Urkunden, die immer wieder erneuert oder bestätigt wurden, und vor Ort eventuell vorhandene Grenzsteine, Gräben oder sonstige Landmerkmale. Notfalls diente das Gewehr zum Nachweis berechtigten oder beanspruchten Eigentums. Dazu siehe weiter „Blutige Ostern am Hünstollen“.

Jagd- und Forstschutz

Mit der örtlichen Bewirtschaftung von Wald – oder, was zutreffender sein dürfte: mit dem Jagd- und Forstschutz (vor Diebstahl!) – war seit dem ausgehenden Mittelalter der „Förster“ betraut. Er hatte hauptsächlich „polizeiliche“ Aufgaben, war dem Amt der allgemeinen Verwaltung unterstellt und wohnte privat. Eine regelrechte Forstverwaltung gab es noch nicht. Die Reviere hießen meist „Forstschutzbezirke“. Im Königreich Hannover, zu dem Holzerode im 19. Jahrhundert gehörte, gab es aber „Oberförster“ mit entsprechenden Sonderfunktionen in der Verwaltung. Ihnen unterstanden die Förster, Forstaufseher und das sonstige Forstpersonal. Holzerode dürfte der Wohnort eines Oberförsters gewesen sein. Denn ein Gedenkstein unterhalb des Hünstollens lässt uns lesen: „Hier wurde am 16. Januar 1860 der Oberförster W.(?) F.(?) Jacobi aus Holzerode durch einen unvorsichtigen Schuss tödlich getroffen.“ Ein Jagdunfall offenbar. Ob die zu Jacobi gehörende Oberförsterei in Bovenden oder in Holzerode örtlich vorhanden war, muss zunächst offen bleiben. Auffällig ist jedoch, dass die alte Försterei in Holzerode, Harzstraße Nr. 17, einen stattlichen Bau darstellte. Dieses Gehöft wurde 1736 erbaut, vermutlich für Zwecke der forstlichen Verwaltung und auf landesherrlichem Grund und Boden. Das Wohnetablissement bestand aus einem zweistöckigen Fachwerkhaus mit den Maßen 14,62 x 10,50 m. Das darin integrierte „Dienstzimmer“ maß üppige 6,82 x 5,06 m. Dienstzimmer eines Revierförsters heutigen Zuschnitts messen ca.3,50 x 4 m. Zu dieser alten Försterei in Holzerode, die wenigstens 100 – nach dem Baudatum sogar über 220 – Jahre lang den Ortsausgang Richtung Gillersheim geprägt und überwacht hat, gehörten eine große Scheune, ein separater Stall (Hühner, Gerät, usw.) sowie ein am Wohnhaus angebautes Stall- und Wirtschaftsgebäude mit Kuh-, Pferde-, Schweine- und weiterem Hühnerstall. Zum Gehöft hinzu kam als Wirtschaftsland die gesamte Fläche zwischen heutigem Friedhof und Landstraße bis zum Wald. Die unmittelbar um das Haus herum liegende Garten- und Hoffläche war 1,2110 ha groß. Auf diesem Grundstück standen 99 (!) Obstbäume zur Selbstversorgung. Das Gehöft war sicherlich autark. Inzwischen prangt auf dem Grundstück eine nicht minder prächtige dreistöckige Bauruine, deren repräsentative Sandsteinsäulen für den geplanten Eingang wieder nach Polen zurückgebracht worden sein sollen. Von den alten Gebäuden steht nur noch der kleinere separate Stall in Fachwerkbauweise. Vermutlich wurde nach 1866 – Preußen hatte Hannover übernommen und reformierte sehr behutsam auch die ehemalige Hannoversche Forstverwaltung – der Oberförstersitz Holzerode (– wenn er denn bestand –) in die Försterei Holzerode umgewandelt und in die neue preußische Oberförsterei Katlenburg eingegliedert. Hierbei blieb es bis zum 1. Oktober 1932, als die gesamte Oberförsterei Katlenburg und somit ebenso Holzerode der Oberförsterei Ebergötzen zugeschlagen wurde. In diese Zeit fällt auch der Tod des damaligen Försters aus Holzerode, Wilhelm Hemmers, der – dem Vernehmen nach mit dem Motorrad – auf dem Jacobiweg unterhalb des Hünstollens am 3. August 1932 tödlich verunglückte. Ein Gedenkstein nahe der Unfallsstelle erinnert auch an diesen Forstmann aus Holzerode. Die Försterei Holzerode blieb bis 1951 bei Radolfshausen. Der letzte Revierförster aus dieser Zeit (und noch vor dem Kriege) war Hans Nethe, der auf einem unheimlich breiten 750 ccm BMW-Motorrad (ehem. Wehrmachtsmaschine) mit gewaltigem Lenker in den Wald fuhr. Für 20 Jahre unterstand die Försterei Holzerode dann – also bis 1971 – dem Forstamt Katlenburg. Während dieser Zeit tat der Reviersförster Helmut Liekfeldt Dienst in Holzerode. Er war der erste, der in die 1964 neu erbaute Revierförsterei nebenan einzog. Die alte Försterei hatte man mit dem 1,2 ha großen Umfeld sowie zwei weiteren anschließenden Bauplätzen verkauft. Als Liekfeldt 1967 in Pension ging, übernahm Forstamtmann Heinz Pösse die Revierförsterei und blieb ebenso bis zu seiner Pensionierung am 31. Januar 1991 hier im Dienst. Nachfolger wurde Forstoberinspektor Volker Reinecke. Ihm war es leider nicht vergönnt, die Tradition seiner Vorgänger fortzusetzen. Denn zum 1. Oktober 1999 wurde seine Försterei Holzerode „aufgelöst“ und die Waldteile des Reviers teils der Revierförsterei Ebergötzen, teils Gillersheim zugeschlagen. Volker Reinecke zog weg und übernahm die Revierförsterei Aerzen im Forstamt Grohnde bei Bad Pyrmont. Damit endete eine rd. 500-jährige Tradition der Bewirtschaftung der Wälder rings um Holzerode direkt von hier aus. Zuletzt waren zunächst das „Staatliche“ Forstamt Radolfshausen zum 1. Oktober 1997 und dann das „Niedersächsische“ Forstamt Bovenden zum 1. Januar 2005 aufgelöst worden, unter deren Oberleitung die Revierförsterei Holzerode mit seinen 493 ha Staatswald und 356 ha Betreuungsforsten (Holzerode, Spanbeck, Renshausen, Bodensee, Krebeck) in den letzten Jahren stand. Direkt geblieben ist Holzerode sein eigener Wald, die Forstgenossenschaft Holzerode.


150 Jahre forstliche Betreuung der Forstgenossenschaft Holzerode

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Das Niedersächsische Forstamt Reinhausen, in dessen Zuständigkeit die Betreuung der Forstgenossenschaft Holzerode nunmehr liegt, hat mit dem 1. Vorsitzenden der Forstgenossenschaft Holzerode, Herrn Otfried Böhme, ein Interview geführt und den Inhalt für diese Festschrift zur Verfügung gestellt. Otfried Böhme ist Forstwirtschaftsmeister und durch seine berufliche Tätigkeit zunächst in den Förstereien Holzerode und Ebergötzen des ehem. Forstamts Radolfshausen und später Bovenden mit den örtlichen Verhältnissen bestens vertraut. Er hat den Posten des 1. Vorsitzenden 2002 übernommen. Mit 80 Anteilseignern und 29,8 ha Waldfläche gehört die Forstgenossenschaft Holzerode zwar zu den „kleineren“ genossenschaftlichen Waldbesitzern, wirtschaftet aber trotzdem nicht minder effektiv. 98 Prozent der Waldfläche besteht aus Fichte hoher Leistungsklasse, ein Großteil ist 100 Jahre alt. Diese ältere Fichte wird (und wurde in den letzten Jahren schon) zur Risikominderung mit Buche unterbaut. Auf wesentlichen Teilen wird aber auch die Douglasie nachgezogen, die ebenfalls geringeres Risiko bringt, jedoch bei erheblich höherer Leistung als Fichte. Der Wald steht auf Buntsandstein-Verwitterungböden, die z.T. frühere Huteflächen waren.

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Grundlage der forstlichen Betreuung durch staatliche Instanzen war das „Gesetz vom 10. Juli 1859 betreffend die Verwaltung der Gemeinde- und Kirchenforsten in den Fürstenthümern Calenberg, Göttingen und Grubenhagen…“, welches von dem „Nds. Gesetz v. 4. März 1961 über den Körperschafts- und Genossenschaftswald“ ersetzt wurde. Heute ist es abgelöst vom Nds. Landeswaldgesetz. Bis zu dessen In-Kraft-Treten war die Genossenschaftsforst Holzerode verpflichtet, sich von der Landesforstverwaltung betreuen zu lassen. Dies geschah von 1938 bis 1955 durch das Forstamt Northeim der Landwirtschaftskammer Hannover, danach bis 1971 durch das Staatl. Forstamt Katlenburg und anschließend durch die Forstämter Radolfshausen (bis zu dessen Auflösung 1997) und Bovenden (bis zu dessen Auflösung 2004). Ein 1955 verfasster Bericht zur Betriebsregelung sagt, dass es den in knappen wirtschaftlichen Verhältnissen lebenden Besitzern in der Realgemeinde nicht zuzumuten ist, größere Mittel für Umwandlungen in bodenpfleglichere Laubhölzer aufzubringen. Es wäre daher weitgehend Nadelholz nachzuziehen. Am Feldrand wird die Anlage eines Windschutzmantels aus Laubholz empfohlen. 1958 findet mit dem damaligen 1. Vorsitzenden August Meyer, dem Vorstand der Forstgenossenschaft, Vertretern des Forstamts Katlenburg und dem Forstmeister a. D. Matthies als Einrichter (so nennt man in der Forstwirtschaft den Wirtschaftsplaner für die längeren Planungszeiträume) eine Waldbegehung zu dieser Betriebsregelung statt. Das „Betriebswerk“, wie ein solcher langfristiger forstlicher Wirtschaftsplan heißt, wird 1959 dem betreuenden Revierförster Liekfeldt und dem Vorstand vorgelegt. Nach August Meyer, Willi Finke, Willi Schilling und Dieter Kolle ist Otfried Böhme seit 2002 jetzt der 5. Vorstandsvorsitzende. Davor war er Mitglied im Vorstand und hat in dieser Zeit: Heinz Pösse und Volker Reinecke aus Holzerode sowie zuletzt (und bis heute) Reinhard Zietlow aus Ebergötzen als örtlich zuständige Revierförster erlebt. Fast die gesamte Arbeit im Wald der Forstgenossenschaft wird in Eigenregie mit Realgemeindemitgliedern durchgeführt: Holzernte, Bestandespflege, Läuterungen, Pflanzungen, Zaunbau – die Mitglieder der Forstgenossenschaft kennen sich bestens aus. Unterstützt wird ihre Arbeit in der Holzernte durch Wolfgang Schilling mit seinem Trecker und Seilwinde. Durchschnittlich erntet man pro Jahr 350 Fm Holz, die auch selbst verkauft werden. In den letzten Jahren war sogar eine bescheidene Ausschüttung möglich. Davon profitiert auch der am weitesten entfernt wohnende Anteilseigner in Spanien.



Autor: Götz Reinecke. Aus: Festschrift 950 Jahre Holzerode, 2005