Göttinger Achtzehn: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 29. April 2007, 20:55 Uhr

Goettinger18.jpg Die Göttinger 18

Ausgehend von Direktoren des Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen trat 1957 eine Gruppe von achtzehn deutschen Atomphysikern mit einem Manifest ("Göttinger Manifest", "Göttinger Erklärung") an die Öffentlichkeit. Mit dem Manifest reagiert die Gruppe - deren Mitglieder teilweise führende Köpfe des Nazi-deutschen Atomwaffen-Programms gewesen waren - auf den erklärten Wunsch der damaligen Bundesregierung, die Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen auszurüsten.


Zentrale Aussagen des Manifests beziehen zum einen sich auf die damals in der Öffenlichkeit weitgehend unbekannten bzw. verharmlosten Folgen eines Atomkrieges in Mitteleuropa (Adenauer: "verlängerte Artillerie"). Die politische Brisanz des Manifests lag in der Feststellung, dass keiner der Unterzeichner an Entwicklung und Bau deutscher Atomwaffen mitarbeiten würde.


Unterzeichner des Manifests mit engeren Bezügen zu Göttingen waren u.a.:

Max Born

Otto Hahn

Werner Heisenberg

Wolfgang Paul

Carl Friedrich von Weizsäcker

Karl Wirtz


Mehr Infornationen über das Manifest der Göttinger Achtzehn bei [wikipedia].