Göttinger Achtzehn: Unterschied zwischen den Versionen

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Ausgehend von Direktoren des [http://de.wikipedia.org/wiki/Max-Planck-Institut_f%C3%BCr_Physik Max-Planck-Institut für Physik] in Göttingen trat 1957 eine Gruppe von achtzehn deutschen Atomphysikern mit einem Manifest ("Göttinger Manifest", "Göttinger Erklärun") an die Öffentlichkeit. Mit dem Manifest reagiert die Gruppe - deren Mitglieder teilweise führende Köpfe des Nazi-deutschen [http://de.wikipedia.org/wiki/Uranprojekt Atomwaffen-Programms] gewesen waren - auf den erklärten Wunsch der damaligen Bundesregierung, die Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen auszurüsten.
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Ausgehend von Direktoren des Max-Planck-Instituts für Physik in Göttingen trat [[1957]] eine Gruppe von achtzehn deutschen Atomphysikern mit einem Manifest ("Göttinger Manifest", "[[Göttinger Erklärung]]") an die Öffentlichkeit. Mit dem Manifest reagiert die Gruppe - deren Mitglieder teilweise führende Köpfe des Nazi-deutschen [http://de.wikipedia.org/wiki/Uranprojekt Atomwaffen-Programms] gewesen waren - auf den erklärten Wunsch der damaligen Bundesregierung, die Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen auszurüsten.
  
Zentrale Aussagen des Manifests beziehen zum einen sich auf die damals in der Öffenlichkeit weitgehend unbekannten bzw. verharmlosten Folgen eines Atomkrieges in Mitteleurops (Adenauer: "verlängerte Artillerie"). Die politische Brisanz des Manifests lag in der Feststellung, dass keiner der Unterzeichner an Entwicklung und Bau deutscher Atomwaffen mitarbeiten würde.  
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Zentrale Aussagen des Manifests beziehen zum einen sich auf die damals in der Öffenlichkeit weitgehend unbekannten bzw. verharmlosten Folgen eines Atomkrieges in Mitteleuropa (Adenauer: "verlängerte Artillerie"). Die politische Brisanz des Manifests lag weiterhin in der Feststellung, dass keiner der Unterzeichner an Entwicklung und Bau deutscher Atomwaffen mitarbeiten würde.  
 
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Unterzeichner des Manifests mit engeren Bezügen zu Göttingen waren u.a.:
 
Unterzeichner des Manifests mit engeren Bezügen zu Göttingen waren u.a.:
  
Carl Friedrich von [[Weizsäcker]]
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* [[Max Born]]
 
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* [[Rudolf Fleischmann]]
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* [[Walther Gerlach]]
 
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* [[Otto Hahn]]
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* [[Otto Haxel]]
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* [[Werner Heisenberg]]
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* [[Hans Kopfermann]]
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* [[Max von Laue]]
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* [[Heinz Meier-Leibnitz]]
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* [[Wolfgang Paul]]
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* [[Wilhelm Walcher]]
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* [[Carl Friedrich von Weizsäcker]]
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* [[Karl Wirtz]]
  
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Mehr Informationen über das Manifest der Göttinger Achtzehn hier: [http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ttinger_Achtzehn wikipedia].
  
Mehr Infornationen über das Manifest der Göttinger Achtzehn bei [[http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ttinger_Achtzehn wikipedia]].
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[[Kategorie:Wissenschaftler]]

Aktuelle Version vom 30. September 2009, 15:55 Uhr

Die Göttinger Achtzehn

Ausgehend von Direktoren des Max-Planck-Instituts für Physik in Göttingen trat 1957 eine Gruppe von achtzehn deutschen Atomphysikern mit einem Manifest ("Göttinger Manifest", "Göttinger Erklärung") an die Öffentlichkeit. Mit dem Manifest reagiert die Gruppe - deren Mitglieder teilweise führende Köpfe des Nazi-deutschen Atomwaffen-Programms gewesen waren - auf den erklärten Wunsch der damaligen Bundesregierung, die Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen auszurüsten.

Zentrale Aussagen des Manifests beziehen zum einen sich auf die damals in der Öffenlichkeit weitgehend unbekannten bzw. verharmlosten Folgen eines Atomkrieges in Mitteleuropa (Adenauer: "verlängerte Artillerie"). Die politische Brisanz des Manifests lag weiterhin in der Feststellung, dass keiner der Unterzeichner an Entwicklung und Bau deutscher Atomwaffen mitarbeiten würde.

Unterzeichner des Manifests mit engeren Bezügen zu Göttingen waren u.a.:

Mehr Informationen über das Manifest der Göttinger Achtzehn hier: wikipedia.