Göttinger Achtzehn

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Ausgehend von Direktoren des Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen trat 1957 eine Gruppe von achtzehn deutschen Atomphysikern mit einem Manifest ("Göttinger Manifest", "Göttinger Erklärun") an die Öffentlichkeit. Mit dem Manifest reagiert die Gruppe - deren Mitglieder teilweise führende Köpfe des Nazi-deutschen Atomwaffen-Programms gewesen waren - auf den erklärten Wunsch der damaligen Bundesregierung, die Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen auszurüsten.


Zentrale Aussagen des Manifests beziehen zum einen sich auf die damals in der Öffenlichkeit weitgehend unbekannten bzw. verharmlosten Folgen eines Atomkrieges in Mitteleurops (Adenauer: "verlängerte Artillerie"). Die politische Brisanz des Manifests lag in der Feststellung, dass keiner der Unterzeichner an Entwicklung und Bau deutscher Atomwaffen mitarbeiten würde.


Unterzeichner des Manifests mit engeren Bezügen zu Göttingen waren u.a.:

Carl Friedrich von Weizsäcker

Werner Heisenberg

Otto Hahn


Mehr Infornationen über das Manifest der Göttinger Achtzehn bei [wikipedia].