Göttinger Güterverkehrszentrum

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Luftbild Güterbahnhof
(selber fliegen?)

Das Güterverkehrszentrum (kurz: GVZ) in Göttingen liegt an der Güterbahnhoftraße und wird derzeit ausgebaut. Es bietet eine moderne und leistungsstarke Infrastruktur.

Güterverkehrszentren sind gekennzeichnet durch die Ansiedlung verkehrswirtschaftlicher Betriebe, logistischer Dienstleister und logistikintensiver Unternehmen mit der Anbindung an Straßen und Schienen.

Seit 2004 ist die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) damit beauftragt, den ehemaligen Göttinger Güterbahnhof in ein modernes Güterverkehrszentrum als logistischen Knoten einer Straßen / Schienenverbindung weiterzuentwickeln. Im Mai 2007 wurden das Logistikzentrum mit einer Logistikhalle von rund 9.200 m² Grundfläche und der dazugehörenden Verkehrs- und Lagerflächen in Betrieb genommen.Im November 2009 wurde für knapp drei Millionen Euro ein großer Containerkram aufgestellt. So soll das Ladevolumen um 50 Prozent, also von 24 000 auf 36 800 Ladeeinheiten egsteigert werden.

Neu: Containerkran am Göttinger Güterverkehrszentrum.

Zwei neue Kreisel an Bundesstraße 27

Die lange diskutierte Nordanbindung für das Güterverkehrszentrum (GVZ) soll jetzt gebaut werden. Eine neue Straße vom Güterbahnhof auf dem Bahngelände nach Norden wird an die B 27 in Höhe der Unterführung am Lutteranger angeschlossen. Zwei Kreisel und sogenannte holländische Rampen zur kreuzungsfreien Ab- und Auffahrt auf die B 27 sind geplant.

Die Stadtverwaltung legte jetzt den Bebauungsplan vor, der in den Gremien diskutiert und öffentlich ausgelegt wird. Heute befasst sich um 16 Uhr im Neuen Rathaus auch der Bauausschuss mit dem Thema.Das Vorhaben wird rund sechs Millionen Euro kosten. Ein Großteil kommt von Bund und EU, aber nur, wenn bis 2014 der Bau abgerechnet ist. Bauen soll die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft GWG, die auch das GVZ betreibt.

Auch wenn noch nicht alle Wünsche für das Gewerbegebiet Lutteranger berücksichtigt sind, gab es bereits Zustimmung im Ortsrat Weende. Container müssten nicht mehr über Hannoversche und Güterbahnhofstraße gefahren werden, sagte Ortsbürgermeister Hans Otto Arnold (CDU). Eine Stichstraße vom Huhtamaki-Gelände, die den Lkw-Verkehr in der Friedrich-Ebert-Straße verringern soll, könne noch nicht gebaut werden.

Nördlich und südlich der B 27 sollen zwei Kreisel gebaut werden, jeweils mit Rampen zur Bundesstraße. Die Brücke vom Rinschenrott über die Gleise bleibt zwar stehen, ist dann aber nur Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Die Nordanbindung soll laut Verwaltung den zu erwartenden Verkehr aufnehmen können.

Das Vorhaben wird mit einer Erweiterung des GVZ-Geländes schon länger geplant, aber die Deutsche Bahn AG hat das benötigte Bahngelände immer noch nicht formal übertragen. Dies soll nun doch rechtzeitig passieren, damit die Stadt ihre Fristen einhalten kann.

Quelle: Göttinger Tageblatt, 23. Juni 2011.


Ausbaupläne für neue Nordanbindung stehen

Die lange diskutierte Nordanbindung für das Güterverkehrszentrum (GVZ) soll im nächsten Jahr gebaut werden. Eine neue Straße vom Güterbahnhof auf dem Bahngelände nach Norden wird an die B 27 in Höhe der Unterführung am Lutteranger angeschlossen.

Zwei Kreisel und sogenannte holländische Rampen zur kreuzungsfreien Ab- und Auffahrt auf die B 27 sind geplant. Der Bebauungsplan steht vor dem Abschluss. Am Donnerstag, 15. Dezember, befasst sich noch einmal der Weender Ortsrat ab 19.30 Uhr im Thiehaus mit dem Vorhaben. Nach einer Vertagung ist der Bauausschuss des Stadtrates zuvor am Donnerstag, 8. Dezember, ab 16.15 Uhr im Neuen Rathaus am Zuge. Das Vorhaben kostet rund 6,7 Millionen Euro, 236 000 Euro davon für Grunderwerb von der Deutschen Bahn. Ein Großteil kommt von Bund und EU, aber nur, wenn bis 2014 der Bau abgerechnet ist. Die Stadt selbst muss rund 1,8 Millionen Euro aufbringen. Bauen soll die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft GWG, die auch das GVZ betreibt.

Nördlich und südlich der B 27 sollen zwei Kreisel gebaut werden, jeweils mit Rampen zur Bundesstraße. Die Brücke vom Rinschenrott über die Gleise bleibt zwar stehen, ist dann aber nur Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Die neue Verkehrsführung soll laut Verwaltung mehr Verkehr aufnehmen können. Auch wenn noch nicht alle Wünsche für das Gewerbegebiet Lutteranger berücksichtigt sind, hatte es bereits grundsätzlich Zustimmung im Ortsrat Weende gegeben. Schwertransporte müssen künftig nicht mehr über Hannoversche Straße und Güterbahnhofstraße fahren. Eine Stichstraße vom Huhtamaki-Gelände, die den Lkw-Verkehr in der Friedrich-Ebert-Straße verringern soll, wird noch nicht gebaut.

Das Vorhaben wird mit einer Erweiterung des GVZ-Geländes schon länger geplant, aber die Deutsche Bahn AG hat das benötigte Bahngelände immer noch nicht formal übertragen. Dies soll nun doch rechtzeitig passieren, damit die Stadt ihre Fristen einhalten kann. Göttingen setzt weiter auf Wachstum in der Logistikbranche. Neben dem Umschlagplatz zwischen Straße und Bahn am Güterbahnhof, dem GVZ, sollen Am Siekanger auf einer Fläche von 200 000 Quadratmetern Platz für weitere Logistiker geschaffen werden. Außerdem existieren Pläne für noch größere Logistikflächen an der Autobahn zwischen Holtensen und Lenglern.

Quelle: Göttinger Tageblatt, 08. Dezember 2011.


Beginn der Abbauarbeiten

Die Deutsche Bahn will Ende des Jahres mit dem Abbau von Gleisanlagen am Güterverkehrszentrum (GVZ) beginnen. Die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) will mit dem Bau der Nordanbindung dann im kommenden März loslegen.

Gegen die Zeit

„Wir arbeiten gegen die Zeit“, so GWG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann am Freitag bei einem Informationsbesuch des SPD-Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann. Das 7,5-Millionen-Euro-Projekt muss 2014 abgerechnet sein, um an die EU- und Landesförderung zu kommen. Die Stadt muss einen Anteil von 2,2 Millionen Euro aufbringen.

Die neue Straße vom GVZ-Gelände nach Norden wird an die B 27 in Höhe der Unterführung am Lutteranger angeschlossen. Zwei Kreisel und sogenannte holländische Rampen zur kreuzungsfreien Ab- und Auffahrt auf die B 27 sind geplant. Die Anbindung sei nicht nur notwendig für das GVZ, um die Lkw aus der Stadt zu bekommen, sondern auch strategisch wichtig für den ganzen Norden, sagte Baudezernent Thomas Dienberg. „Wir müssen vom Klein-klein wegkommen.“

Flächen nahezu ausgereizt

Hoffmann hofft auf mögliche Erweiterungsflächen, von der sich die Bahn im Moment noch nicht trennen will. Die derzeitigen Flächen sind nahezu ausgereizt. In der Logistikhalle werden täglich rund 600 Tonnen Güter umgeschlagen. 80 Arbeitsplätze sind bereits entstanden.

33 Hektar am Siekanger sollen demnächst mehr Platz für Logistikunternehmen bieten. Das alte Güterbahnhofsgebäude in Sichtweite will die GWG für zwei Millionen Euro zu einem „Blickfang“ ausbauen und Energiespartechniken demonstrieren. Es soll als „Kulturwirtschaftszentrum“ genutzt werden.

Quelle: "Neue Zufahrt für Güterverkehrszentrum", Artikel von Gerald Kräft im Göttinger Tageblatt vom 18. August 2012.


GVZ-Anbindung: Ausschuss stimmt zu

Grünes Licht für ein großes Projekt: Der Bau und die Anbindung des erweiterten Güterverkehrzentrums (GVZ II) an die Bundesstraße 27 soll beginnen. Trotz „gewisser Risiken“ stimmten die Mitglieder des Göttinger Bauausschusses einstimmig dafür, das Geld dafür im Haushalt bereit zu stellen.

Für die Stadt bleiben, wenn alle Fördermittel wie geplant fließen, knapp 2,8 Millionen Euro, die in den Ausbau der Verkehrsanbindung gesteckt werden müssen.

Damit die Lastwagen das neue GVZ II direkt über die B 27 und die B 3 anfahren können, sollen zwei Kreisel entstehen – einer südlich, einer nördlich der B 27. Dadurch werden auch das Gewerbegebiet Lutteranger und das Gewerbegebiet im Bereich Max Bahr besser erreichbar. Rund 70 Prozent der Kosten des Ausbaus können über Fördermittel finanziert werden. Dazu muss das Projekt allerdings zügig auf den Weg gebracht werden, denn eines der Förderprogramme läuft demnächst aus.

Eine „deutliche Zunahme“ des Containerverkehrs im GVZ zeige, dass eine Erweiterung nötig ist. „Das Projekt ist unumstritten“, so Holger Welskop (CDU). Er fragte nach den Risiken. Klaus Hoffmann von der Gesellschaft für Wirtschaftförderung, die das GVZ betreibt, dazu: Zum einen seien die Grundstücksverhandlungen noch nicht ganz abgeschlossen, zum anderen fehle noch ein schriftlicher Förderbescheid.

Eine mündliche Zusage liege aber vor. Drittes Risiko seien die Verhandlungen mir der Bahn, die noch nicht abgeschlossen seien. Die Bahn muss Flächen für das GVZ räumen. Hoffmann: „Diese Risiken sind aber beherrschbar. Beim Bau des bereits bestehenden GVZ hatten wir die gleiche Situation.“

Quelle: Artikel von Britta Bielefeld vom Göttinger Tageblatt vom 10. September 2012.

Foto von Theodoro da Silva, erschienen im Göttinger Tageblatt vom 10. September 2012.

Lage