Göttinger Jahrbuch

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Das 1952 wiederbegründete Göttinger Jahrbuch wird vom Geschichtsverein für Göttingen und Umgebung herausgegeben. Das Jahrbuch 2007 enthält unter anderem ausführliche Aufsätze zu den Göttinger Stadthöfen des Zisterzienserklosters Walkenried im Mittelalter, zu den Kontakten der Edelherren von Plesse und zur ab 1946 erbauten Akademischen Burse. In mehreren Beiträgen werden zudem Ergebnisse der archäologischen Grabungen in der Region präsentiert – natürlich auch zum Römerlager in Hedemünden.

Kleinere Beiträge zu historischen Themen befassen sich unter anderem mit Judentaufen im 18. Jahrhundert in Göttingen, mit Farbglasfenstern von Max Pechstein in Privathäusern des Ostviertels, dem sozialdemokratischen Neubeginn in Göttingen nach 1945 und mit der Eingemeindung von Nikolausberg 1962-1964.

Mit dem Jahrbuch 2007 hat der Historiker Dieter Neitzert nach zehn Jahren die Schriftleitung abgegeben. Seine Nachfolgerin ist die Historikerin Frauke Geyken. Neitzert bleibt dem Jahrbuch als Mitglied im Redaktionsausschuss verbunden. Das Göttinger Jahrbuch, das auch die Chronik der Stadt für das Jahr 2006 enthält, kostet 16 Euro.