Göttinger Verein für Jugendfragen

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Billard im Jugendhaus

Am 28. Januar 1965 schloss sich ein Kreis von Göttinger Pädagogen aus Schulen, Universität und mehreren sozial engagierten Studenten unter dem Namen Göttinger Verein für Jugendfragen zu einem gemeinnützigen Verein zusammen. Der Vereinsgründung war seit den 50er Jahren die Betreuung von Kindern und Jugendlichen vorausgegangen. Dies geschah im sogenannten „Haus auf der Hufe“, einer Baracke in der Nähe des Tierheims, die für diesen Zweck von der Stadt Göttingen zur Verfügung gestellt worden war. 1968 schloss sich der Verein auf Initiative von Ruth Meyer dem Universitätsfrauenclub an.

Der Verein hat laut Satzung den Zweck, milieugeschädigten oder auf andere Weise in ihrer Entwicklung gefährdeten Kindern und Jugendlichen durch gezielte Maßnahmen zu helfen. Außerdem hat er es sich zum Ziel gesetzt, sozialpädagogische Einrichtungen, besonders neuartige Einrichtungen und Modelle der offenen Jugendfürsorge, materiell und ideell zu unterstützen.

Die Arbeit des Vereins konzentriert sich laut Vorstand vor allem auf vier Einrichtungen: das Elisabeth-Heimpel-Haus am Maschmühlenweg, die sozialpädagogische Einrichtung Maschmühle, die im Januar 1978 an die Stelle des vormals vom Verein betreuten „Hauses auf der Hufe“ getreten war, und seit Mitte der 80er Jahre auch auf das zu der Zeit im Aufbau befindliche Jugendhaus am Holtenser Berg und das Kinderhaus Abraxas. In jüngster Vergangenheit fand er neue Aufgaben bei der Schularbeitenhilfe in St. Jacobi sowie bei der Unterstützung des Kinder- und Jugendhauses am Lönsweg in der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt.

Der Verein zählt 2007 etwa 50 Mitglieder, von denen zehn bis zwölf aktiv mitarbeiten.