Gedenktage berühmter Göttinger Studenten und Professoren im Jahre 1982

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28. Januar

Franz Karl Lott (Philosoph und Schulmann)

Franz Karl Lott hatte seinen 175. Geburtstag.

Franz Karl Lott wurde am 28.01.1807 in Wien geboren und ich am 15.02.1874 in Görz gestorben. Unter Herbarts Leitung studierte er 1842 Privatdozent und 1848 Professor der Philosophie. Ab 1849 war er Professor in Wien. Er gehörte zu den scharfsinnigsten Vertretern der Herbartschen Schule.

16. Februar

Franz König (Chirurg)

Franz König hatte seinen 150. Geburtstag.

Er wurde am 16.02.1832 in Rotenburg geboren und starb am 12.12.1910 in Berlin. In Marburg und Berlin studierte er Medizin. Im Jahre 1869 wurde er Dirketor der Chirurgischen Klinik in Rostock und kam 1875 nach Göttingen. Ab 1895 war König Direktor der Charité in Berlin. Franz König wurde auf dem Göttinger Stadtfriedhof begraben.

22. Februar

Johann Friedrich Ludwig Hausmann (Mineraloge und Geologe)

Hausmann hatte seinen 200. Geburtstag.

Johann Friedrich Ludwig Hausmann wurde am 22.02.1782 in Hannover geboren und starb am 26.12.1859 in Göttingen. In Göttingen studierte er ab 1800 Jura, Mineralogie, Chemie und Technologie. Im Jahre 1809 wurde er Generalinspektor der Berg-, Hütten- und Salzwerke des Königreiches Westfalen. Professor für Mineralogie und Technologie war Hausmann seit 1811 in Göttingen.

28. Februar

Justus Friedrich Runde (Rechtsgelehrter)

Justus Friedrich Runde hatte seinen 175. Todestag.

Justus Friedrich Runde wurde am 27.05.1741 in Werningerode geboren und starb am 28.02.1807 in Göttingen. Sie Mai 1764 studierte er in Göttingen Theologie und dann Rechtswissenschaft. 1770 wurde er schließlich Privatdozent und 1771 Professor am Carolinum in Kassel. Seit dem Jahre 1783 lehrte er als Professor in Göttingen.

19. März

Georg Gottfried Julius Dehio (Kunsthistoriker)

Dehio hatte seinen 50. Todestag.

Er wurde am 22.04.1850 in Reval geboren und starb am 19.03.1932 in Tübingen. Dehio studierte ab 1869 in Göttingen Geschichte und erlang die Doktorwürde in Köngisberg, 1892 in Straßburg und 1971 in Tübingen.

21. April

Friedrich Wilhelm August Fröbel (Pädagoge)

Friedrich Wilhelm August Fröbel hatte seinen 200. Geburtstag.

Er wurde am 21.04.1782 in Oberweißbach geboren und starb am 21.06.1852 in Marienthal bei Lichtenstein. Fröbel studierte 1811 in Göttingen und ging ein Jahr später, 1812, nach Berlin. Von 1813 bis 1814 nahm er am Befreiungskrieg im Lützowschen Krops teil. Im Jahre 1816 gründete er eine allgemeine deutshe Erziehungsanstalt in Griesheim bei Stadtilm und 1837 in Blankenburg bei Thüringen einen Kindergarten.


25. April

Friedrich Stohmann (Chemiker)

Friedrich Stohmann hatte seinen 150. Geburtstag.

Stohmann wurde am 25.04.1832 in Bremen geboren und ist am 1.11.1897 in Leipzig gestorben. Er studierte in Göttingen und London und wurde 1857 Assistent Hennebergs in Celle und danach in Weende. In Braunschweig gründete er 1862 eine landwirtschaftliche Versuchsanstalt und wurde 1865 nach Halle berufen. In Leipzig übernahm er 1871 die Leitung des Landwirtschaftlich-physiologischen Instituts.

6. Juni

Johann Heinrich Thöl (Jurist)

Thöl hatte seinen 175. Geburtstag.

Er wurde am 6.06.1807 geboren und verstarb am 16.05.1884 in Göttingen. Zunächst studierte Thöl Jura in Leipzig und Heidelberg. Ab dem Jahre 1830 war er Privatdozent und ab 1837 Professor in Göttingen. Im Jahre 1842 ging er nach Rostock und kam 1849 als Professor für deutsches Privatrecht wieder nach Göttingen.

6. Juli

August Klockhohn (Historiker)

August Klockhohn hatte seinen 150. Geburtstag.

Er studierte in Heidelberg und Göttingen. Seit dem Jahre 1865 und 1869 war er Professor in München. Im Jahre 1883 war er als Professor der Geschichte in Göttingen tätig. Zudem war er Mitglied der Wissenschaftlichen und historsichen Kommission.

12. August

Johann Stephan Pütter (Staatsrechtler)

Pütter hatte seinen 175. Geburtstag.

Am 26.06.1725 wurde er in Iserloh geboren und verstarb am 12.08.1807 in Göttingen. In Marburg, Halle und Jena studierte er Jurisprudenz. Im Jahre 1746 kam er zunächst als Professor nach Göttinge, wo er einer der markantesten Rechtslehrer des 18. Jahrhunderts wurde, vor allem im Staatsrecht.

25. August

Christian Jakob Kraus (Philosoph)

Er hatte seinen 175. Todestag.

Kraus wurde am 27.07.1753 in Osterode geboren und starb am 28.08.1807. Er widmete sich in Königsberg, Berlin und Göttingen humanistischen, mathematischen und philosophischen Studien. 1870 wurde er Professor der praktischen Philosophie und Kameralwissenschaft in Königsberg. Dort hatte er als bedeutendenster Lehrer, neben Kant, großen Einfluss auf die Gestaltung der staatswissenschaftlichen Gesetzgebung Preußens.

26. August

James Franck (Physiker)

James Franck hatte seinen 100. Geburtstag.

Am 26.08.1882 wurde Franck in Hamburg geboren und verstarb am 21.05.1964 in Göttingen. In Berlin, Göttingen, Baltimore (USA) und Chicago war er Professor für Pysik. Als bedeutender Atompysiker erhilet er für das Jahr 1925 den Nobelpreis.

23. September

Maximilian Prinz zu Wied (Naturforscher)

Er hatte seinen 200. Geburtstag.

Maximilian Prinz zu Wied wurde am 23.09.1782 in Neuwied geboren und ist am 3.02.1867 gestorben. Nach seinem Abschied aus preußischen Diensten als Generalmajor studierte er in Göttingen seit 1811 Naturwissenschaft. Von 1815 bis 1817 reiste er ins Innere Brasiliens und dann 1832 bis 1834 reiste er durch die Vereinigten Staaten.

Friedrich Wöhler (Chemiker)

Wöhler hatte seinen 100. Geburtstag.

Am 31.07.1800 wurde er in Eschersheim geboren und verstarb in Göttingen am 23.09.1882. Zuerst studierte er in Marburg Medizin und danch in Heidelberg Chemie und Mineralogie. Er unternahm in Skandinavien eine zweimonatige geognostische Reise. Bis zum Jahre 1836 war er Lehrer an den Gewerbeschulen in Berlin und Kassel. Ab 1836 war er dann Professor der Medizin und Direktor des chemischen Instituts und Generlinspekteur der hannoverschen Apotheken. 1827 entdeckte er das Aluminum und die Cyanverbindung, sowie die künstliche Herstellung des Harnstoffes.

26. Okrober

Heinrich Friedrich Karl Rechsfreiherr von und zum Stein (Preußischer Staatsmann)

Stein hatte seinen 225. Geburtstag.

Am 26.10.1757 wurde er in Nassau geboren und verstarb am 29.06.1831 auf Schloss Cappenberg. In Göttingen studierte er von 1773 bis 1777 Staats- und Rechtswissenschaft. Er wurde 1780 Bergrat in Wetter, Grafschaft Mark, 1795 Präsident der märkischen Kriegs- und Domänekammer und 1804 Minister des Abzise-, Zoll-, Salz-, Fabrik- und Kommerzialwesens ins Berlin.

4. November

Bernhard Friedrich Thibaut (Mathematiker)

Er hatte seinen 150. Geburtstag.

Geboren wurde Thibaut am 22.12.1775 in Harbug und ist am 4.11.1832 in Göttingen verstorben. Er studierte seit 1791 in Göttingen und wurde hier im Jahre 1797 nach seiner Promiotion Privatdozent. In den Jahren 1802 und 1805 war er Professor der Mathematik.

18. November

Hermann Straub (Internist)

Straub hatte seinen 100. Geburtstag.

Am 18.11.1882 wurde er in Stuttgart geboren und verstarb am 18.06.1938 in Greifswald. Hermann Straub liegt aber in Göttingen begraben. Zunächst studierte er Naturwissenschaften und danach Medizin in Thüringen und Berlin. Nach seiner Kliniktätigkeit in München war er ab 1919 Professor und Direktor der Medizinischen Poliklinik in Halle. Im Jahre 1922 war er in Greifswald und ab 1938 in Göttingen als Direktor der Medizinischen- und Poliklinik.

8. Dezember

Carl Friedrich Cramer (Schriftsteller)

Carl Friedrich Cramer hatte seinen 175. Todestag.

Cramer wurde am 7.03.1752 in Quedlinburg geboren und verstarb in Paris am 8.12.1807. Seit 1772 studierte er Theologie in Göttingen und as Mitbegründer des Hainbundes. 1775 und 1780 war er Professor in Kiel. Im Jahre 1794 wurde er wegen seiner Sympathie für die französische Revolotion entlassen und ging als Buchhändler nach Paris. Das "Musikalische Magazin" redigierte er von 1789 bis 1798.

9. Dezember

Eduard Krüger (Philologe und Musikschriftsteller)

Krüger hatte seienn 175. Geburtstag.

Er wurde in Lüneburg am 9.12.1807 geboren und verstarb in Göttingen am 9.11.1885. Philologie studierte er in Berlin und Göttingen. Er wurde Seminarlehrer bzw. Dirketor in emden und Aurich. Ab dem Jahre 1861 war er Professor der Musik in Göttingen.

11. Dezember

'Max Born' (Physiker)

Max Born hatte seinen 100. Geburtstag.

Born wurde am 11.12.1882 in Breslau geborden und ist am 6.01.1970 in Göttingen gestorben. An den Universitäten in Berlin, Frankfurt am Main, Göttingen und Edinburgh war er als Professor tätig. Er arbeitet an der Entwicklung der Quantenmechanik und der statischen Deutung der Wellenmechanik mit. Zusammen mit W. Bothe erhilet er 1954 dafür den Nobelpreis.

24. Dezember

Joahnn Benedikt Listing (Physiker)

Listing hatte seinen 100. Todestag.

Er wurde am 25.07.1808 in Frankfurt am Main geboren und verstarb in Göttingen am 24.12.1882. Ab 1830 studierte er in Göttingen und wurde hier 1839 Professor und Direktor des Physikalischen Kabinetts. Im Jahre 1849 wurde er Professor für Physik und Dirketor der Abteilung für Expermientalphysik.

25. Dezember

Karl von Lützow (Kunsthistoriker)

Lützow hatte seinen 150. Geburtstag.

Am 25.12.1832 wurde er in Göttingen geboren und verstarb am 22.04.1897 in Wien. In Göttingen und München studierte er Philologie und Archöologie. In Berlin gab er mit Fr. Kugler "Denkmäler der Kunst" heraus. Ab dem Jahre 1858 war er Dozent für Kunstgeschichte in München, dort war er ab 1864 Professor an der Kunstakademi. Er begündete 1866 die "Zeitschrift für bildene Kunst".

Quelle: Göttinger Jahresblätter 1982