Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen

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Göttingen
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Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule

Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule ist eine Integrierte Gesamtschule (IGS) in Göttingen.


Adresse

  • Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule
  • Schulweg 22
  • Tel.: 0551/4005134
  • Fax: 0551/4005151
  • Email: igs@goettingen.de

Die IGS im Überblick

Die IGS Göttingen ist eine von 15 deutschen Reformschulen mit besonderem pädagogischen Konzept. Sie ist Modellschule der Kultusministerkonferenz und der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung sowie der Bertelsmann-Stiftung, Beraterschule der deutschen Kinder- und Jugenstiftung und der Robert-Bosch-Stiftung, außerdem Mitglied bei „Blick über den Zaun“.

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10) mit jeweils 6 parallelen Klassen (Stammgruppen) mit 30 Schülerinnen und Schülern

Sekundarstufe II / gymnasiale Oberstufe (Jahrgänge 11-13), vielfältige Wahlmöglichkeiten

Die IGS bietet als Ganztagsschule Unterricht von 7.50 – 15.35 Uhr von Montag bis Freitag (Ausnahme: mittwochs bis 13.05 Uhr) an. Das Mittagessen wird gemeinsam in der Mensa eingenommen.

Lehrerinnen und Lehrer: alle Fachrichtungen, alle Lehrämter, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Schulbibliothekar, Lehrwerkmeister, Lehrkräfte mit der Lehrbefähigung für Informatik und Technologie

Abschlüsse: Abitur Fachhochschulreife nach Klasse 12 Erweiterter Sekundarabschluss nach der 10. Klasse Realschulabschluss nach der 10. Klasse Sekundarabschluss – Hauptschulabschluss nach Klassen 9 und 10

Innere Differenzierung – Team-Kleingruppen-Modell Ausführliche Beschreibungen der individuellen Lernentwicklung mit konkreten Hinweisen für die Weiterarbeit in Lernentwicklungsberichten

Zensurenzeugnisse ab dem 2. Halbjahr der Klasse 8

keine Aufteilung der Schülerinnen und Schüler in A-, B- oder C-Kurse

Vielfältiges Fächer- und Wahlangebot

Projekte: Theatergruppen, Schulorchester, Musikgruppen, Schulzirkus, International Education

Eigenes Schullandheim (Haus Hoher Hagen)

Bibliothek mit 80 Einzelarbeitsplätzen

Kindgerechter und altersgerechter Freizeitbereich mit vielfältigen Angeboten

Lernen und Leben in der Schule

In der IGS Göttingen bleiben alle Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse zusammen. Die Trennung der herkömmlichen Schulformen in Hauptschule, Realschule und Gymnasium ist in der IGS bis zur 10. Klasse aufgehoben. Die Jahrgänge 11, 12 und 13 bilden die gymnasiale Oberstufe der IGS. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihr Abitur nach 12 oder 13 Jahren erreichen. Unterricht und Schulleben in der Ganztagsschule verknüpft Fachlernen, Methodenlernen und soziales Lernen.

Die Schülerinnen und Schüler bleiben in festen Klassen (Stammgruppen) zusammen. Sie werden in der Regel von einem Tutor und einer Tutorin betreut. Jeder Jahrgang „bewohnt“ einen eigenen übersichtlichen Lern- und Lebensbereich mit sechs Klassenräumen, Toiletten,1 PC-Raum, einem Lehrerarbeitsraum und Flächen für Gruppenarbeit, Pausen, Aufführungen und Ausstellungen.

Die jährlich durchgeführten Stammgruppenfahrten und Kurzaufenthalte im Schullandheim „Haus Hoher Hagen“ schaffen Raum und Zeit, das faire Miteinander zu erlernen.

Teil des Schulkonzeptes ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. Hierfür finden regelmäßig Tischgruppen-Abende in den Elternhäusern statt (Gesprächskreis der Tischgruppen)

In bestimmten Jahrgangsstufen gehört dazu, dass in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften und AWT (Arbeit / Wirtschaft / Technik) Doppelbesetzungen ermöglicht werden

Die Arbeits- und Übungsstunden stehen sowohl für das Üben und Festigen von Unterrichtsthemen, als auch für die Arbeit an umfangreicheren Themenstellungen zur Verfügung. Ab der 7. Klasse können die SchülerInnen zusätzlich zum Pflicht-Lehrplan einen 4-stündigen Leistungs- und Neigungsschwerpunkt wählen. Ab dem 9. Schuljahr kommt ein weiteres 2-stündiges Neigungsfach hinzu. In den Tischgruppen lernen jeweils 4-6 Schülerinnen und Schüler zusammen. Sie lösen gemeinsam Aufgaben und arbeiten an Projekten und Vorhaben. Hierbei können alle ihre Stärken einbringen und wichtige Erfolgserlebnisse haben. Zu den Zeugnisterminen werden Lernentwicklungsberichte mit ausführlicher Beschreibung der Lernentwicklung in den einzelnen Fächern und mit konkreten Hinweisen für die Weiterarbeit ausgegeben.

Zur Zeit existieren vier Klassen mit besonderen Lernbedingungen, in denen je drei bis vier mehrfach behinderte Schülerinnen und Schüler integrativ unterrichtet und betreut werden. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 gibt es jeweils eine Musikklasse. Im 6. Schuljahr haben alle Schülerinnen einen jeweils halbjährigen Französisch- und Spanischkurs.

Ein großes Angebot an Fächern, Arbeitsgemeinschaften und Fachräumen ermöglicht eine gute Vorbereitung auf die Berufswelt und auf das Studium. So verfügt die IGS über Fachräume für Metall, Holz, Elektronik, Kunststoff, Informatik, Fotografie und für die Naturwissenschaften Daneben gibt es eine Kfz-Werkstatt sowie Übungsräume für Musik und eine große Bibliothek. Neben Englisch für alle Schülerinnen und Schüler bietet die Schule als zweite Fremdsprachen Französisch und Spanisch an.

Den Problemen und komplexen Zusammenhängen unserer Zeit versucht unsere Schule mit den Integrationsfächern Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik), Gesellschaftslehre (Gemeinschaftskunde, Geschichte und Erdkunde) und AWT (Arbeit / Wirtschaft / Technik)sowie durch bilingualen Unterricht (Englisch / Biologie) ab Klasse 9 zu entsprechen.

An Projekttagen lernen die Schülerinnen und Schüler eine umfassende Thematik selbständig zu erarbeiten und vorzustellen. Dem Kontakt mit der außerschulischen Welt dienen auch mehrwöchige Betriebspraktika im 9. und im 12. Jahrgang sowie Hochschul- und Projekttage in der gymnasialen Oberstufe. Kooperationsverträge mit Firmen wie z.B. Zeiss u. Sartorius sichern diese Zusammenarbeit mit der Berufswelt ab.

Regelmäßige Austauschprogramme z.B. mit Frankreich, Spanien, England, Polen, Australien, Italien und den Niederlanden- sollen das Verständnis für verschiedene Kulturen und Sprachen vertiefen. Auch hier haben wir im Rahmen unseres Projektes „International Education“ Kooperationsverträge mit 18 Schulen in Europa.

IGS testet Notebooks im Unterricht

Können Jugendliche am Computer besser lernen als im klassischen Unterricht mit Lehrern? Das testen in den nächsten eineinhalb Jahren die Schüler aus dem 7. Jahrgang der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS) in Geismar. Dafür hat die Schule knapp 100 HP-Notebooks im Wert von etwa 46 000 Euro bekommen.

Finanziert wird das Pilotprojekt unter Leitung der Landesinitiative N21 über eine bundesweite Bildungsinitiative der Firma Intel und mehrerer Partner. Für das Forschungsprojekt mit Notebooks für jeden Schüler eines Jahrgangs hatte die Initiative neben der IGS auch das „Gymnasium im Schloss“ in Wolfenbüttel und die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim ausgewählt. Sie sind alle drei Preisträger der Deutschen Schulpreises.

Mit den Geräten wollen die Lehrer im Schulalltag testen, ob und wie Computer sinnvoll eingesetzt werden können, um individuelles Lernen zu fördern. Denkbar sei auch, dass über die eigene und vernetzte Arbeit am PC die Grenzen zwischen Lernphasen zuhause und in der Schule fließender werden, erklärt Stefan Knapp, Leiter des IGS-Fachbereiches Neue Technologien.

Von Ulrich Schubert, Göttinger Tageblatt am 5. April 2012

Links

Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule im Internet