Georg Ernst Friedrich Hoppenstedt

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Georg Ernst Friedrich Hoppenstedt (8.7.1779 - 16.2.1858) war Jurist, Geheimer Kabinettsrat und Oberbürgermeister in Hannover. Er bekam am 17. September 1837 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Göttingen verliehen.

Hoppenstedt wurde am 8. Juli 1779 als jüngstes von neun Kindern eines Pastors in Hannover geboren. 1797-1800 studierte er an der Georg-August-Universität Göttingen Rechtswissenschaften. 1810-1813, als das Kurfürstentum Hannover während der französischen Besatzungszeit zum Königreich Westphalen gehörte, war Hoppenstedt in verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung tätig. Ab 1817 war er Regierungsrat und drei Jahre später provisorischer Stadtdirektor Hannovers, wozu er 1821 auch offiziell ernannt wurde. Dieses Amt legte Hoppenstedt 1824 nieder, um in Nachfolge seines erkrankten Bruders Karl Wilhelm Hoppenstedt Geheimer Kabinettsrat, Generalsekretär und Mitglied der Ständeversammlung zu werden.

Georg Ernst Friedrich Hoppenstedt trat 1848 in den Ruhestand und starb zehn Jahre später am 16. Februar 1858 in Hannover.