Grüne Welle

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Grünes Licht für freie Fahrt: Grüne Welle in Götttingen.

Die Grüne Welle ist eine spezielle Ampelschaltung auf den Hauptstraßen in Göttingen. Damit soll sichergestellt werden, dass Verkehrsteilnehmer, die die Stadt durchqueren müssen, möglichst selten an einer roten Ampel halten müssen. Gesteuert wird die Grüne Welle an 106 Göttinger Ampeln zentral über zwei Zentralrechner.

Die Grüne Welle soll es unter anderem auf folgenden Straßen geben:


Grüne Welle läuft wieder (fast) reibungslos

Ungesteuertes Grün: Ampel am Gallus-Park

Monatelang haben sich die Göttinger über den Ausfall der grünen Welle auf wichtigen Straßen geärgert. Vor gut drei Wochen wurde der neue Verkehrsleitrechner geliefert und ins Gesamtsystem eingepasst. Seitdem läuft vieles besser – aber von der „perfekten Welle“ ist Göttingen noch etwas entfernt.

Völlig reibungslos rollen Göttinger Autofahrer auf der Kasseler Landstraße von einer grünen Ampel zur nächsten – in beiden Richtungen. Besonders hier hatte es nach dem Ausfall des Rechners Ende Oktober teils erhebliche Probleme gegeben. Auch auf der Weender Landstraße/Hannoverschen Straße funktioniert die grüne Welle – wäre da nicht die Ampel in Höhe Einkaufszentrum Gallus-Park, die aus unerfindlichen Gründen von der Steuerung durch den Verkehrsleitrechner ausgenommen ist.

Auf dem Nikolausberger Weg, der durch den Ausfall des Leitrechners im Oktober ebenfalls betroffen war, läuft es ebenfalls deutlich runder. Wer in Richtung Osten unterwegs ist, muss allerdings bei Beachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit damit rechnen, von der Ampel Waldweg gestoppt zu werden.

Ähnliches gilt für den Kreuzbergring. In Richtung Weender Landstraße hakt die grüne Welle an der Goßlerstraße, in der Gegenrichtung an der Kreuzung Humboldtallee/Robert-Koch-Straße.

Ebenfalls nicht ganz rund läuft es auf der Bürgerstraße: Hier werden die Autofahrer Richtung Rathaus regelmäßig von der Ampel Lotzestraße gestoppt. Der Bereich Bürgerstraße wird jedoch nicht von dem neu installierten Rechner gesteuert und litt am gleichen Problem schon vor dem Ausfall des alten Rechners. Auch fernab des städtischen Verkehrsgeschehens ist zu spüren, dass sich die Gesamtsituation verbessert hat: Die regelmäßigen Beschwerdeanrufe verärgerter Autofahrer in der Redaktion haben aufgehört.

Quelle: Göttinger Tageblatt, Matthias Heinzel