Hainberg-Observatorium

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Hainberg Observatorium

Das Hainberg-Observatorim wird 2009 80 Jahre. Seit 2009 ist die Amateurastronomische Vereinigung Göttingen (AVG) Eigentümer des Göttinger Hainberg-Areals. Bereits 2005 machten sie das Observatorium der Öffentlichkeit zugänglich. Die Geschichte des Hainberg-Observatoriums beginnt 1927 mit der Inbetriebnahme des Hainberg-Astrographen. Das nach ihm benannte Astrographen-Gebäude wurde Ende 1929 fertiggestellt und bildete den Anfang des jetzigen Observatoriums. Als Astrograph wird ein astronomisches Teleksop immer dann bezeichnet, wenn es für fotografische Zwecke optimiert ist, berichtet Matthias Elsen von der AVG. Die „Außenstation“ der Universitätssternwarte in der Geismarlandstraße konzipierten 1927 der damalige Sternwartendirektor Hans Kienle und dessen Assistent Otto Heckmann, weil der Einfluss des Verkehrs auf der Geismarlandstraße sowie die allgemeine Zunahme Beleuchtung zunehmend die Arbeiten in der Sternwarte störten. Schon 1900 hatte Karl Schwarzschild die Idee eines Observatoriums-Standortes fernab störenden Stadtlichtes.