Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft

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Die Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft wurde 1949 in Jühnde die gegründet. Edmund Rehwinkel (1899-1977) war der erste Vorsitzende und langjähriger Präsident des Niedersächsischen Landvolks. Ab 1951 entstand im Turm des Jühnder Schlosses das Heinrich-Sohnrey-Archiv mit ca. 250 Bücher und Schriften, sowie eine Gedächtnisstätte.

Die Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft e. V. hat sich seit ihrer Gründung zur Aufgabe gemacht, das Wirken und die Werke des Schriftstellers, Volkskundlers und Sozialreformers Heinrich Sohnrey für nachfolgende Generationen zu bewahren und für jedermann zugänglich zu machen. Weiterhin werden die Werke veröffentlicht und im Archiv, der Gedächtnisstätte im Jühnder Schlossturm, aufbewahrt und gepflegt.


2011 kam durch eine Studie des Göttinger Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Frank Möbus Sohnreys nationalsozialistisches Gedankengut ans Licht. Die "Heinrich-Sohnrey-Realschule" in Hann.Münden wurde deshalb mit Wirkung zum 1. Dezember 2011 zunächst übergangsweise in "Realschule II", dann endgültig in "Drei-Flüsse-Realschule" umbenannt; die ehemalige Sohnreystraße in Hann. Münden heißt seit April 2012 Quantzstraße. Auch die “Heinrich-Sohnrey-Schule“ in Boffzen erhielt einen neuen Namen; sie heißt jetzt “Grundschule am Sollingtor“. In Höxter, Hattorf am Harz und Springe bekamen nach Sohnrey benannte Straßen ebenfalls neue Namen.

Es existieren weiterhin: die Sohnreystraße in Rosdorf, Hardegsen, Northeim und Bovenden sowie die Heinrich-Sohnrey-Straße in Geismar, Dransfeld, Adelebsen und Osterode. (Stand: Juli 2012.)

/ Ausführlicher Artikel über Sohnrey


Kontakt

E-Mail: info@heinrich-sohnrey.de
Internet: Homepgae der Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft e.V.
Telefon: 05502-2798