Heinrich der Löwe

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Heinrich der Löwe (1129/1130-1195) war ein Herzog aus dem Geschlecht der Welfen.

Von 1142 bis 1180 war Herzog von Sachsen und von 1156 bis 1180 Herzog von Bayern. Nachdem er beide Herzogtümer verloren hatte, zog er sich nach Braunschweig zurück, wo er auch starb und heute begraben liegt.

Zur Zeit seiner Herrschaft hatte er in Norddeutschland eine hohe fast könglich anmutende Stellung inne. Braunschweig als seinen Hauptsitz auserkoren, baute er mit Kirchen und einer Burg - Burg Dankewarderode - aus. Auf dem Vorplatz der Burg ließ er eine Löwenstatue aus Bronze errichten, die als persönliches Symbol zu werten ist, da der Löwe kein Zeichen der Welfen ist.
Da Göttingen den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg unterworfen war, wird Heinrich dem Löwen eine mögliche Verantwortlichkeit für Göttingens Erlangen der Stadtrechte zu geschrieben.