Heinz Hilpert

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Heinz Hilpert (* 1. März 1890 in Berlin; † 25. November 1967 in Göttingen) war ein deutscher Theaterregisseur und besitzt die Ehrenmedaille der Stadt Göttingen.

Lebenslauf

Heinz Hilpert war Theaterregisseur. Nachdem er eine Ausbildung zum Volksschullehrer gemacht abgeschlossen hat, studierte er an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin Germanistik, Phylosophie und Kunstgeschichte. An der Berliner Volksbühne hat er 1919 als Schauspieler angefangen. 1962 wurde er von Max Reinhardt an das Deutsche Theater Berlin geholt und als Oberspielleiter eingesetzt. An diesem Theater inszenierte er im März 1931 die Uraufführung von "Der Hauptmann von Köpenick". Die Nationalsozialisten machten Hilpert 1934 zum Intendanten des Deutschen Theaters Berlin, als direkten Nachfolger von Max Reinhardt, der ins Exil vertrieben wurde. Bis zur Schließung des Theaters, am 1, September 1944 blieb er Intendant. Von 1938 bis 1945 war er dann Direktor des Theaters in der Josefstadt in Wien. Intendant des Schauspielhauses in Frankfurt am Main wurde er 1947. Dort blieb er aber nur für eine Saison. 1950 wurde er dann Intendant in Göttingen, wo er bis 1966 am Deutschen Theater blieb. Als er Göttingen verließ, wurde er mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet. Danach arbeitete er als freier Regisseur weiter. Seit März 1966 trägt das Theater in Lünen an der Lippe, zu dessen Einweihung Hilpert die Taufrede hielt, seinen Namen.

Video

Heinz Hilpert, Göttingen 1961 Informationen
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Autor: H. Witthöft
Hersteller: IWF Göttingen
Produktion: 1961
Länge: 7:30 min.
Beschreibung: Heinz Hilpert während einer Probe zu "Troilus und Cressida" und bei einer Danksagung an Gerhart Hauptmann (Nobelpreis 1912), in der er über seine Aufgabe als Prinzipal des Deutschen Theaters spricht und aus seinem Vorwort zu Dramen Gerhart Hauptmanns liest.