Herbstmanöver 1932

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Das Herbstmanöver 1932 war eine Wehrübung des Kasseler 15. Infanterie-Regiments der Reichswehr, die im September 1932 im Eichsfeld durchgeführt wurde. Das Kommando über die Infanterie hatte damals Oberst Werner Kienitz. Während des Manövers wurden die Infanterie-Soldaten in eine "blaue" Gruppe und eine feindliche "rote" Gruppe eingeteilt, die jeweils verschiedene Aufträge zu erfüllen hatten. Dabei sollten die "Blauen" mit einem Angriff vom Raum Wüstheuterode zur Werra vorstoßen und dabei die "Roten" über den Fluss zurückwerfen, um den Feind am anderen Werraufer zu halten. Die "Roten" hatten den Auftrag, einen Angriff über Mackenrode nach Kalteneber durchzuführen, um die "Blauen" zum Kampf zu stellen. Der Zweck dieses Manövers war die Übung einer Defensivstellung der "Blauen", um den Angriff der "Roten" zu provozieren. Im Laufe des ersten Drittels des zwanzigsten Jahrhunderts gab es immer wieder solche Manöver im Eichsfeld, die immer als Vorbereitung auf den Kriegsdienst durchgeführt wurden.