Hobrecht-Bildstock

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hobrecht-Bildstock

Gut dokumentiert ist die Geschichte des Hobrecht-Bildstocks, der seit 1833 an der Göttinger Straße, Ecke Neue Straße, steht. Ludwig Hobrecht hat ihn gestiftet. Der Gieboldehäuser holte einst im Winter Brennholz aus dem Harz. Bei Eisgang querte er mit seinem Fuhrwerk die Oder. Eine Eisscholle warf eins der Pferde um. In dieser gefährlichen Situation rief Hobrecht die Gottesmutter um Hilfe an. Das Tier kam wieder auf die Beine.

Der Katholik gab daraufhin bei Handwerksmeister Heinrich Schlick eine tonnenschwere Marienstele aus rotem Sandstein in Auftrag. Die entsprechenden Mittel standen dem vermögenden Getreidehändler zur Verfügung. Entsprechend imposant ist der Bildstock geworden. Im Laufe der Jahrzehnte zerfraß auch dort der saure Regen den Stein. 1982 gab es erste Überlegungen, die verwitterte Stele zu sanieren. Doch der Flecken hatte kein Geld. Erst als sich Rexhausen der Sache annahm, kamen die benötigten 6500 Euro zusammen.