Hundeshagen

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Die Herren von Westernhagen, deren Gerichtsbarkeit der Ort unterstand, ließen gegen Ende des 17. Jahrhunderts auf ihren Grund und Boden in der Nähe des Dorfes die Kolonie „Freiheit„ entstehen. Dort ließ sich der aus Böhmen stammende Musiker Josef Neumann nieder. Der tüchtige Musiker spielte eine ganze Reihe von Instrumenten und lehrte den Mitbewohnern das Musizieren. So entstand in Hundeshagen das Wandergewerbe der Musiker. Hundeshagen ist weit und breit als eichsfeldisches Musikantendorf bekannt, da ein großer Teil der Einwohner bis zum Jahre 1958 durch das Land zog, um durch Gesang und Musik ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Hundeshagen, heute ein Straßendorf mit einer Länge von gut drei Kilometern, wurde am 15. April 1282 erstmals urkundlich erwähnt (Konrad und Hermann von Hagen erwerben vom Kloster Teistungenburg das Patronatsrecht der Kirche zu Hundeshagen) und liegt in einem Tal, durch das die Nisse fließt