Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen

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Genau elf Jahre nach Wiedergründung der Jüdischen Gemeinde Göttingen e.V. wurde die Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. gegründet. Die Jüdische Kultusgemeinde ist konservativ ausgerichtet im Sinne der Masorti-Bewegung. Von 2005 bis 2007 trafen sich die Gemeindemitglieder an unterschiedlichen Orten zur G'ttesdienstausübung. An historischem Standort fand die Gemeinde dann einen festen Sitz: Bereits in den 1920er Jahren hatte sich eine Austrittsgemeinde der früheren Jüdischen Gemeinde - ebenso wie die heutige Jüdische Gemeinde reformorientiert - gegründet und ihren Betraum sowie ein Ritualbad - eine Mikwe - in einem Privathaus in der Roten Straße eingerichtet. Die Jüdische Kultusgemeinde hat ihre Synagoge in der Mietwohnung am 1. Juni 2008 eingeweiht. Seit diesem Zeitpunkt wird die Gemeinde von Landesrabbiner Jonah Sievers betreut, der alle zwei Monate in der Synagoge G'ttesdienste feiert.