Jüdischer Friedhof Göttingen

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Jüdischer Friedhof Göttingen

Der jüdische Friedhof in Göttingen ist mehr als 300 Jahre alt und wurde vermutlich Mitte des 17. Jahrhundert angelegt. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1701 und das jüngste aus dem Jahr 1975.

Die Gräber sind traditionell in Richtung Jerusalem ausgerichtet. In diese soll nach jüdischem Glauben die Auferstehung der Toten erfolgen.

So gibt es einen Grabstein für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges, sowie einen Grabstein für die Mitglieder der jüdischen Gemeinde die der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie zum Opfer fielen. Auch der 2007 verstorbene ehemalige Göttinger Oberbürgermeister Artur Levi liegt auf dem jüdischen Friedhof begraben.

Heute befinden sich etwa 500 Grabsteine auf dem Friedhof. Es finden regelmäßig Führungen über die Gedenkstätte statt, bei der die Männer Kopfbedeckungen zu tragen haben.


Kontakt:

Groner Landstraße
37073 Göttingen