Johanniter-Unfall-Hilfe Ortsverband Göttingen

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Am 10. Januar 1968 wurde der Ortsverband Göttingen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) gegründet. Der Medizinstudent Rainer Keip aus Berlin hat den Ortsverband mit den Johanniter-Rittern Ludwig Freiherr von Breitenbuch und Levin-Friedrich von Bismarck ins Leben gerufen. Die erste Dienststelle wurde im Keller eines Wohnhauses in der Keplerstraße eingerichtet, nach mehreren Umzügen hat der Ortsverband Februar 2011 schließlich seine heutige Bleibe in der Adolf-Hoyer-Stasse 5 gefunden.

Schüler lernen Erste Hilfe

Erstes Ziel sei, wie bei der JUH überhaupt, die Bevölkerung für die Erste Hilfe auszubilden. Eine weitere Aufgabe besteht im Katastrophenschutz. 1970 wird der erste Krankenwagen erworben, die eigenen Helfer werden zu Sanitätshelfern ausgebildet. 1975 beginnen die Johanniter in Göttingen mit dem hauptamtlichen Krankentransport. Immer weiter bauen die Johanniter ihre Aufgabenfelder aus und können 1977 erstmals einen vollständigen Katastrophenschutzzug aufstellen. Die Zusammenarbeit mit dem Deutsche Rote Kreuz beginnt und gipfelt in der gemeinsamen Leitstelle in der Berufsfeuerwehr. 1979 wird Karl Antweiler als erster hauptamtlicher Kreisgeschäftsführer eingestellt.


1998 feiern die Göttinger Johanniter ihr dreißigjähriges Bestehen mit der Ausrichtung des JUH-Landeswettkampfs: Über 400 Johanniter aus ganz Niedersachsen messen sich in der Versorgung erkrankter oder verletzter Personen. Die sanitätsdienstliche Betreuung von Großveranstaltungen, die Hilfe bei einer großen Typisierungsaktion in Rosdorf 2003 und seit 2006 auch die Stauhilfe mit einem eigens dafür angeschafften Motorrad gehören zu den zahlreichen Aufgaben des Ortsverbandes.

Quelle

  • Ute Lawrenz: Johanniter feiern 40 Jahre Unfallhilfe, Göttinger Tageblatt, 9. Januar 2008.