Judentum in Göttingen

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Jüdische Gemeinden bildeten sich erst spät im heutigen Südniedersachsen. Die erste Gemeinde war Mitte des 13. Jahrhunderts in Einbeck.

Am 1. März 1289 durfte der Jude Moyse und seine Nachkommen Bürger der Stadt Göttingen werden.

Am 25. März 1942 wurden 103 Juden nach Warschau transportiert, am 31. Juli 1942 37 Juden nach Theresienstadt. Alle Deportierten starben. Nur wenige Juden habe die Zeit des Nationalsozialismus überlebt.

Jüdisches Leben ab 1994

Seit 1994 gibt es in Göttingen wieder eine jüdische Gemeinde. Diese hat sich im Laufe der Jahre zu einer liberalen Reformgemeinde entwickelt.

Im Jahr 2001 wurde das Jüdische Lehrhaus Göttingen als Verein beim Amtsgericht Göttingen eingetragen. Die offizielle Gründungsveranstaltung fand am 16. Juni 2002 im Alten Rathaus zu Göttingen in Anwesenheit des Schirmherrn Sigmar Gabriel, damals Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, statt.

Genau elf Jahre nach der Wiedergründung der Jüdischen Gemeinde Göttingen konstituierte sich am 24. Juli 2005 die Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen. Hierbei handelt es sich um eine konservative Masorti-Gemeinde, der neben ehemaligen Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Göttingen auch bis dahin nicht gemeindlich gebundene Juden angehören. Inzwischen hat die Jüdische Kultusgemeinde wie in den 20-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die (orthodox ausgerichtete) Austrittsgemeinde eigene Räumlichkeiten gefunden.

Jüdisches Leben heute

2007 gibt es in Göttingen 2 jüdische Gemeinden:

sowie als Unterstützer der Jüdischen Gemeinde den

Daneben widmen sich jüdischen Fragen

und


Weblinks