Julius Robert Oppenheimer

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Julius Robert Oppenheimer war ein US-Amerikanischer Physiker, der an der Georg-August-Universität Göttingen bei Max Born studierte und dort 1927 promoviert wurde.

Die mündliche Promotionsprüfung fand am 11. Mai 1927 in Physik mit Mathematik und physikalischer Chemie als Nebenfächern statt. In Physik prüften Max Born und James Franck, in Mathematik Richard Courant und in physikalischer Chemie Gustav Tammann.

Die Promotion wäre fast gescheitert (und das akademische Leben um eine Peinlichkeit bereichert), da Oppenheimer seinem Immatrikulationsantrag für das Wintersemester 1926/27 keinen ordnungsgemäßen Lebenslauf beigefügt hatte. Er hatte daher offiziell zunächst nur einen Gasthörer-Status, der zur Promotion nicht ausreicht. Nur durch persönliche Intervention an höchster Stelle wurde von Born eine rückwirkende Immatrikulation durchgesetzt. Dies erlaubte Oppenheimer, der für die Doktorarbeit nur sechs Wochen gebraucht hatte, eine schnelle Promotion - ein weiteres Semster wäre er allein aus bürokratischen Gründen nicht in Göttingen geblieben.

Wohnhäuser

Oppenheimer wohnte seit dem Oktober 1926 im Haus Geismar Landstraße 1 (Im Februar 1927 zog Paul Dirac in das selbe Haus).


Quellen

Hoffmann, Klaus: "J. Robert Oppenheimer: Schöpfer Der Ersten Atombombe", Springer Verlag 1995.