Karl Friedrich Christian Hoeck

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Karl Friedrich Christian Hoeck (13.5.1794 - 13.1.1877) war ein Klassischer Philologe, Althistoriker, Bibliothekar und Direktor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Er bekam am 23. August 1865 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Göttingen verliehen.

Karl Hoeck wurde am 13. Mai 1794 in Oelber am weißen Wege geboren. 1812-1816 studierte er Altertumswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen und arbeitete schon in dieser Zeit in der Universitätsbibliothek, 1814 als Accessist und ab 1815 als Sekretär. Außerdem war er gemeinsam mit Christian Karl Josias von Bunsen, Karl Lachmann und Ernst Schulze Mitglied des Pilologischen Seminars und studierte bei Arnold Hermann Ludwig Heeren Alte Geschichte.

Ab seiner Promotion 1818 war Hoeck Privatdozent für Klassische Philologie und Alte Geschichte an der Universität Göttingen. 1823 wurde er zum außerdordentlichen, 1831 zum ordentlichen Professor ernannt. Vier Jahre darauf wurde er Unterbibliothekar und in die Bibliothekskommission aufgenommen. Ab 1841 was er ordentliches Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften.

1845 wurde Hoeck als Nachfolger des verstorbenen Georg Friedrich Benecke zum Leiter der Universitätsbibliothek ernannt. 1858 wurde er Oberbibliothekar und 1862 Hofrat.

1875 trat Karl Friedrich Christian Hoeck in den Ruhestand und starb am 13. Januar 1877 in Göttingen.